Probleme für Menschen mit Behinderungen

An diesen Stellen hapert es in Bremen mit der Barrierefreiheit

Menschen mit Handicap stoßen im Alltag auf Barrieren, die andere gar nicht wahrnehmen. An vielen Stellen ist Bremen bereits barrierefrei, aber eben nicht überall. Wir zeigen die größten Schwachpunkte.
25.01.2018, 09:55
Lesedauer: 1 Min
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An diesen Stellen hapert es in Bremen mit der Barrierefreiheit
Von Alice Echtermann

Menschen mit körperlichen und geistigen Handicaps stoßen im Alltag auf Barrieren, die andere gar nicht wahrnehmen. Neben Bürokratie oder dem Mangel an behindertengerechten Wohnungen ist auch die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum ein großes Thema. Seit 2003 gibt es in Bremen ein Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Es soll ihnen ermöglichen, gleichberechtigt am öffentlichen Leben teilzunehmen.

Viel hat sich schon getan in Bremen. So sind Behörden und auch viele Restaurants oder Läden heute weitgehend barrierefrei. 2015 wurde ein Aktionsplan beschlossen, nach dem bei Neu- und Umbauten von öffentlichen Verkehrs- und Grünanlagen, Spiel- und Sportstätten auf Barrierefreiheit zu achten ist. Ältere Gebäude fallen jedoch unter den sogenannten Bestandsschutz; sie müssen nicht umgebaut werden. "Der Bestandsschutz ist die Zauberformel gegen Barrierefreiheit", erklärt der Bremer Landesbehindertenbeauftragte Joachim Steinbrück. Somit sind private Institutionen, wie zum Beispiel Kinos, nicht gesetzlich verpflichtet, ihre Räumlichkeiten für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Seh- oder Hörbehinderung umzugestalten.

Und auch im öffentlichen Bereich hapert es immer noch an vielen Stellen mit der Barrierefreiheit. Wir haben die wichtigsten Beispiele zusammengetragen.

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