Ultra-Prozess Anklage widerspricht Valentins Verteidiger

Im Verfahren gegen den Werder-Ultra Valentin S., der sich wegen gemeinschaftlicher Körperverletzung in acht Fällen verantworten muss, beharken sich Anklage und Verteidigung, bevor der Prozess überhaupt begonnen hat.
12.01.2016, 17:45
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Anklage widerspricht Valentins Verteidiger
Von Jürgen Hinrichs

Im Verfahren gegen den Werder-Ultra Valentin S., der sich wegen gemeinschaftlicher Körperverletzung in acht Fällen verantworten muss, beharken sich Anklage und Verteidigung, bevor der Prozess überhaupt begonnen hat.

Auftakt ist am 28. Januar und nicht am 11. Januar, wie ursprünglich geplant – eine Verzögerung, die der Verteidiger des Angeklagten der Staatsanwaltschaft zur Last legt. Sie habe es bislang versäumt, die kompletten Ermittlungsergebnisse vorzulegen.

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Die Behörde widerspricht: „Die Taten sind ausermittelt, die Beweise liegen vor“, sagte Frank Passade, Sprecher der Staatsanwaltschaft. Dass der Prozess später eröffnet werde, habe damit zu tun, dass bei Valentin S. im Haftraum ein Handy gefunden worden sei, dessen Daten ausgewertet werden mussten. Informationen, die für den Prozess relevant wären, habe dies aber nicht gebracht.

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