Knotenpunkt St. Magnus Anschlussstelle wird bald umgebaut

St. Magnus. Der Weg ist frei für den Umbau der Autobahn-Anschlussstelle St. Magnus. Nachdem jetzt die Verkehrsdeputation das Geld freigegeben hat, kann das Amt für Straßen und Verkehr (ASV) die Voraussetzungen schaffen, dass 2012 die Bagger anrollen.
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Von Sylvia Wörmke

St. Magnus. Der Weg ist frei für den Umbau der Autobahn-Anschlussstelle St. Magnus. Nachdem jetzt die Verkehrsdeputation das Geld freigegeben hat, kann das Amt für Straßen und Verkehr (ASV) die Voraussetzungen schaffen, dass im nächsten Jahr die Bagger anrollen. So ist es geplant. 3,1 Millionen Euro werden investiert. An dem Verkehrsprojekt an der A 270 beteiligt sich Bremen mit 1,57 Millionen Euro. Der Bund übernimmt 1,53 Millionen Euro.

Seit Ende der 1990-er Jahre ist das Thema Anschlussstelle St. Magnus immer wieder in unterschiedlichen Gremien behandelt worden. Da es nicht möglich ist, an dem Knotenpunkt St. Magnus in Richtung Blumenthal abzufahren, werden nach Ansicht der Planer vom Amt für Straßen und Verkehr die Wohnstraßen in Schönebeck, Grohn und vor allem der Bereich Auf dem Krümpel / Vegesacker Heerstraße durch den Autoverkehr stark belastet.

Zusätzliche Belastungen entstanden durch den Verkehr zum Haven Höövt und zur Jacobs University mit dem angrenzenden Science Park. Zur Entlastung wird darum vorgeschlagen, die Anschlussstelle zu "einem symmetrischen Kleeblatt" umzubauen. "Die vorhandenen Tangentialrampen sollen beidseitig der Autobahn 270 um Schleifenrampen ergänzt werden", lautet der Vorschlag der Planer. Dadurch kann am Knotenpunkt in Richtung Blumenthal aufgefahren und dementsprechend aus Richtung Blumenthal kommend abgefahren werden.

Die Planung wurde von den Beiräten in Burglesum und Vegesack sehr begrüßt. Eigentlich sollten schon 2008 / 2009 die Bagger anrollen. Dann stoppte die Umsetzung. Vor allem der Bau der Autobahn 281 wurde von der Baubehörde als Grund fehlender Kapazitäten in der senatorischen Behörde angegeben. Bei der jüngsten Sitzung der Verkehrsdeputation aber ging es zügig zur Sache. Die Bewilligung der Gelder verlief ohne Diskussion. Bremen beteiligt sich mit 1,57 Millionen Euro. Der Bund schießt 1,53 Millionen Euro dazu. Laut Verwaltungsvorlage sollen die bremischen Kosten haushaltsrechtlich abgesichert werden. Der Bund finanziere seinen Anteil über den Bundeshaushalt 2012 und 2013.

Die Reaktion der Nordbremer Bürgerschaftsabgeordneten ist ausnahmslos positiv. "Wir begrüßen sehr, dass für dies wichtige Bremen Norder Verkehrsprojekt 1,57 Millionen Euro bewilligt werden", kommentiert der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Max Liess für die SPD-Abgeordnetengemeinschaft die Entscheidung. Er ist überzeugt, dass damit die angrenzenden Wohnstraßen entlastet werden und eine verbesserte Anbindung der Jacobs University und des Science Parks entstehen werde.

Genau so sieht es auch die Bürgerschaftsabgeordnete Silvia Neumeyer. "Seit Jahren wurde der Umbau versprochen und hätte schon längst beginnen sollen", merkt sie an, ist aber sehr froh, "dass es endlich losgehen soll". Der Umbau sei eine wichtige Maßnahme auch für die Betriebe des Science Parks. Burglesums Beiratssprecher Florian Boehlke hofft nun auf "eine zügige Realisierung" des Bauprojekts.

Der Startmonat der Baumaßnahme kann noch nicht benannt werden. Baubeginn soll aber im nächsten Jahr sein, Fertigstellung 2013. "Mit dem Beschluss sind die Gelder freigegeben worden", erläutert Ludger Schleper, stellvertretender ASV-Amtsleiter, den weiteren Verlauf. Man plane derzeit den Ausbau und bereite die Ausschreibung für die Unternehmen vor.

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