Antragsstau soll sich auflösen Mehr Ärzte im Versorgungsamt

Die Berichterstattung des WESER-KURIER half dabei mit, offene Stellen nach langer Zeit zu besetzen. Überlange Wartezeiten von zwölf Monaten und mehr auf einen Behindertenausweis sollen ab 2023 vorbei sein.
04.09.2022, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Mehr Ärzte im Versorgungsamt
Von Timo Thalmann

Gute Nachrichten aus dem Amt für Versorgung und Integration (Avib): Amtsleiter David Geduldig zeigte sich in der jüngsten Sozialdeputation zuversichtlich, die überlangen Bearbeitungszeiten von bis zu einem Jahr bei der Anerkennung von Schwerbehinderten ab kommendem Jahr wieder auf das normale Maß von etwa vier  Monaten zu verkürzen. "Wir konnten jetzt lange Zeit offene Stellen im Ärztlichen Dienst der Behörde besetzen und außerdem zahlreiche externe Gutachter gewinnen." Die vor allem durch den Ruhestand langjähriger Mitarbeitern verursachte fehlende medizinische Expertise in der Behörde hatte die Antragsbearbeitung über ein Jahr lang ausgebremst. Um den Grad einer Behinderung zu bescheinigen, müssen die mit den Anträgen zumeist eingereichten medizinischen Unterlagen "unabdingbar" vom Ärztlichen Dienst bewertet werden, doch der war unterbesetzt.

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