Gaststättenverband findet Lösung

Arbeitslosen-Cafés dürfen öffnen

Bremen (eho). Mehrere Arbeitslosen-Cafés können wieder den Betrieb aufnehmen. Das hat jetzt die Sozialbehörde mitgeteilt.
31.05.2014, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Elke Hoesmann

Mehrere Arbeitslosen-Cafés können wieder den Betrieb aufnehmen. Das hat jetzt die Sozialbehörde mitgeteilt. Weil die Integrationsjobs für die Arbeitslosen wettbewerbsneutral sein müssen und reguläre Stellen nicht verdrängen dürfen, mussten die Cafés ab Jahresbeginn nachweisen, dass sie nur Gäste bedienen, die Sozialleistungen beziehen. Das bedeutete für viele das Aus. Nun aber ist dieser Nachweis nicht mehr nötig, so die Behörde: Der deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) habe einigen Arbeitslosen-Cafés bescheinigt, dass sie nicht in den Wettbewerb eingriffen. Sie dürften wieder alle Gäste bedienen. Dazu gehören laut Behörde das Café Waller Dorf, die Suppenküche des Wilden Westens in Gröpelingen, das Café Abseits in Tenever, das Familien- und Quartierszentrum in der Vahr, der Klönhof im alten Waschhaus Huchting und das Rosencafé im Haus Neuenland.

Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne), erklärte, sie freue sich, dass der Verband arbeitsmarktpolitischer Dienstleister in Bremen mit dem Dehoga für diese Cafés eine Lösung gefunden habe, die das Jobcenter akzeptiere.

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