Zweiter Prozesstag Die Folgen des Armbrust-Anschlags

Eine 53-jährige Lehrerin des Lloyd Gymnasiums in Bremerhaven sagte am Dienstag im Prozess gegen den wegen versuchten Mordes angeklagten Armbrustschützen aus. Sie hat einen besonderen Grund dafür.
29.11.2022, 17:41
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Die Folgen des Armbrust-Anschlags
Von Ralf Michel

Die Lehrerin hatte bei dem Überfall auf das Lloyd Gymnasium keinen Kontakt zum Täter. Als der 21-Jährige am 19. Mai dieses Jahres in Bremerhaven mit einer Armbrust eine Schulsekretärin lebensgefährlich verletzte, befand sie sich mit ihrem Oberstufenkurs in einem anderen Gebäude der Schule. Und eigentlich stand die 53-Jährige auch nicht auf der Zeugenliste des Landgerichts, wo sich der Attentäter wegen versuchten Mordes verantworten muss. Sie hatte sich selbst gemeldet, um auszusagen. Und gewährte dem Gericht auf diese Weise am Dienstag bedrückende Einblicke in das Innenleben einer Schule während eines vermuteten Amoklaufs. Zugleich verdeutlichten ihre Worte, welch verheerende Folgen eine solche Tat für Betroffenen haben kann, selbst wenn sie nicht im Fokus des Täters standen.

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