Kreativ-Atelier läuft unter dem Dach von St. Petri weiter / „Längengrad des Lebens“ wird präsentiert Auch 2015 heißt es: Guck mal

Tenever. Das kleine Projekt „Längengrad des Lebens“ entfacht große Wirkung. In der inklusiven Kreativwerkstatt „Guck mal“ im OTe-Zentrum befassen sich Kinder dabei spielerisch mit ihrer Herkunft und den Traditionen der Erde, konkret dem Leben an verschiedenen Orten des Nord-Süd-Längengrades.
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Auch 2015 heißt es: Guck mal
Von Ulrike Troue

Das kleine Projekt „Längengrad des Lebens“ entfacht große Wirkung. In der inklusiven Kreativwerkstatt „Guck mal“ im OTe-Zentrum befassen sich Kinder dabei spielerisch mit ihrer Herkunft und den Traditionen der Erde, konkret dem Leben an verschiedenen Orten des Nord-Süd-Längengrades.

Das Projekt wird von der Aktion Mensch gefördert – und war zeitlich befristet. So haben sich die Kinder und Jugendlichen nach den Sommerferien bis Ende Oktober in der Kreativwerkstatt gemeinsam mit einer Malgruppe aus Friedehorst dem Thema genähert und mit Bremen, anderen Ländern und Regionen wie Lappland, Ägypten und Angola befasst. Die gemeinsame Verbindung ist der Längengrad.

Dazu bekamen die Kinder Informationen von Partnerorganisationen aus diesen Ländern und Regionen des Diakonischen Werks Bremen, das dieses Projekt ermöglicht. Außerdem unternahmen die Kinder und Jugendlichen Ausflüge in die Botanika oder das Klimahaus in Bremerhaven, um sich zu informieren und für kreatives Arbeiten inspirieren zu lassen.

Die Ergebnisse des Projekts „Längengrad des Lebens“ werden nun in einer Ausstellung im Cafe Gabriely, Otto-Brenner-Allee 44/46, präsentiert. Sie werden am Mittwoch, 19. November, um 16.30 Uhr vorgestellt. Die Kunstobjekte und Fotos sind alle im inklusiven Jugendtreff „GuckMal“ entstanden und es gibt Werke aus der Friedehorster Malgruppe.

Die Kinder und Jugendlichen aus dem Quartier würden dieses Angebot zur Integrationsförderung so stark nutzen, wie Projektleiterin Vera Kameniv berichtet, dass das „GuckMal“-Atelier durch Spenden bis zum Jahresende weitergeführt werden könne.

Doch die schönste Nachricht für die Kunstprädagogin und -therapeutin, die das inklusive Kreativatelier in Tenever leitet, lautet: Das „GuckMal“ wird ab 2015 unter dem Dach der St. Petri Kinder- und Jugendhilfe in der Koblenzer Straße eine feste Einrichtung sein.

Auf ein und demselben Längengrad der Erde gibt es ganz verschiedenes, buntes Leben, das die Kinder und Jugendlichen bei GuckMal mit Fotos und Kunstobjekten darstellen. FOTO: PETRA STUBBE

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