Doku in Blumenthal hat für das erste Halbjahr vielfältige Kulturangebote organisiert Auch Ausflug zur Elbphilharmonie geplant

Blumenthal. Das Programm des Dokumentationszentrums Blumenthal für das erste Halbjahr 2017 ist da. Angekündigt sind Veranstaltungen, die sich in der Vergangenheit bewährt haben, aber auch viele neue.
27.01.2017, 00:00
Lesedauer: 4 Min
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Von Doris Friedrichs

Blumenthal. Das Programm des Dokumentationszentrums Blumenthal für das erste Halbjahr 2017 ist da. Angekündigt sind Veranstaltungen, die sich in der Vergangenheit bewährt haben, aber auch viele neue. Darunter auch ein Ausflug nach Hamburg. In der Reihe „Ein Haus geht aus“ führt die Reise an einem Sonnabend im Mai oder Juni – das genaue Datum wird noch bekannt gegeben – zur Elbphilharmonie.

Organisiert wird die Exkursion im Rahmen der Reihe „Ein Haus geht aus“ von Gerda Metag, die sich um eine Führung durch die Elbphilharmonie bemüht. Interessierte können sich jetzt schon anmelden, Telefon 04 21 / 60 39 079. „Damit wir einen Überblick haben“, so Angela Stocks, Leiterin des Dokumentationszentrums. Eine weitere Veranstaltung der Reihe lädt am Sonnabend, 8. April, zu einem geführten Rundgang durch Bremens maritime Geschichte ein. Unter dem Titel „Von der Altstadt zur Weser – wenn der Kapitän erzählt“ erwartet die Teilnehmer ein Spaziergang mit einer, wie es heißt, „herausragenden Kapitänspersönlichkeit“, die unter anderem von den geschichtlichen Veränderungen erzählen wird.

Gerda Metag hat diesmal auch das Vorwort des neuen Programmheftes geschrieben. „Im Vorwort kommt die Vielfalt gut heraus“, bescheinigt Angela Stocks den Zeilen. Die Vielfalt beginnt bei Ausstellungen, führt weiter über Literarisches, Kreatives, Musik und Tanz bis zu Entspannung, Theater, dem Frauentreff und mehr. Die erste Ausstellung „Allerlei Druckerei“ mit Druckgrafik von Kindern, entstanden während des letztjährigen Sommerferienprojektes, hängt bereits. „Gemalte Geschichten“ des Grohner Hobbymalers Dietmar R. Horbach gibt es ab dem 21. März zu sehen, ausschließlich Ölbilder, die den Bogen von Landschaften über Porträts bis hin zu Maritimem spannen.

Den Abschluss der Ausstellungen im ersten Halbjahr übernehmen wieder Schülerinnen und Schüler der Oberstufe am Schulzentrum Eggestedter Straße. Unter der Überschrift „Was ist Kunst?“ probieren die Teilnehmer diverse Gestaltungstechniken wie Fotografie, Gips, Zeichnung und mehr aus. „Ich bin gespannt, weil unter der Regie einer neuen jungen Kunstlehrerin, Jeanet Mackenthun, gearbeitet wird, die viel experimentieren möchte“, erklärte dazu Angela Stocks. Die Kooperation mit dem Schulzentrum besteht bereits seit vielen Jahren, die Ausstellung, die ab dem 16. Mai im Doku präsentiert wird, ist die mittlerweile siebte.

Auch auf ein Konzert dürfen sich Besucher wieder freuen. Annette Ziellenbach, Gesang und Spiel, und Alexander Seemann, Klavier und Akkordeon, kommen am Sonntag, 5. März, mit einer Liebeserklärung an die französische Chansonette Edith Piaf ins Doku. Zu hören ist eine Auswahl der berühmtesten Chansons des „Spatz von Paris“ wie „C’est l’amour“ und „Non, je ne regrette rien“.

Literarisches wird ebenfalls wieder angeboten, so eine Lesung der Gruppe „Literaturpforte“ – sie trifft sich jeden ersten Dienstag im Monat im Doku – mit musikalischer Begleitung: am Sonntag, 12. März, mit dem Titel „Menschen so bunt wie das Leben“. Am Freitag, 12. Mai, präsentiert Dietmar R. Horbach „Geschichten aussem Miljöh“. Darüber hinaus ist eine Buchvorstellung mit Kurzgeschichten und Erzählungen von Gerhard Koopmann angekündigt. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

Kunst und Kreatives fehlen nicht im Programm. Neu ist dabei die Filzwerkstatt von Regina Schoo für Erwachsene, die am 23. Februar startet. „Zeichnen im Frühling“ für Anfänger wie Fortgeschrittene heißt es ab dem 22. März. Kinder haben weiterhin die Möglichkeit zu filzen, ab dem 1. März, und/oder zu töpfern, ab dem 23. Februar. Und auch in diesem Jahr gibt es in den Sommerferien eine Kulturwerkstatt für Kinder, bei der Kreativität, Fantasie, handwerkliches Geschick und Lust am Bauen und Gestalten gefragt sind. Auch ein kleiner Ausflug im Rahmen des Projektes – passend zum Thema „Tischlein deck dich!“ – ist geplant.

Musikalische Angebote macht das Dokumentationszentrum am Schillerplatz ebenfalls, beispielsweise Trommeln für Kinder und Erwachsene. Weiterhin besteht auch der Runde Tisch zum Thema Familienforschung. Los geht es da am 21. Februar. Mit einem historischen Flugfilmprojekt, „Flug 71/15 – mit dem Hubschrauber über Bremen“, will Daniel Tilgner vom Landesfilmarchiv am 15. März die Besucher mitnehmen auf eine Bilderreise über Bremen. Darüber hinaus ist am 9. Juni ein Spaziergang mit Walter Schörling rund um den Wasserturm vorgesehen. „Blumenthals Aufbruch in die Moderne“ beschäftigt sich mit historischen Gebäuden und Siedlungen.

Im Erzähl-Café geht es diesmal unter anderem um die Kindheits- und Jugenderinnerungen von Anneliese Sendler, einer langjährigen Mitarbeiterin der Bremer Wollkämmerei. Das Café findet am 7. Februar statt. Im Bereich Tanz, Bewegung und Entspannung laufen die bewährten Kurse wie Pilates und Yoga weiter. Der Gesprächskreis für türkische Frauen „Merhaba“ findet wie auch der Frauentreff weiterhin statt, ebenso der Spieltreff „In guter Gesellschaft“.

Auch Deutschkurse für Flüchtlinge, dienstags, mittwochs und freitags, werden in Kooperation mit der Bremer Volkshochschule angeboten. Außerdem werden Paten für Migranten gesucht, um Schulkinder mit Migrationshintergrund zu unterstützen. Interessierte können sich bei der Awo Bremen unter Telefon 04 21 / 98 88 24 10 informieren. Weitere Informationen zum Programm liefert das Internet unter www.doku-blumenthal.de. Das Programmheft liegt im Doku sowie in Geschäften aus.

„Im Vorwort kommt die Vielfalt gut heraus.“ Angela Stocks, Doku-Leiterin
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