Auffrischimpfung Boostern nach drei Monaten auch in Bremen möglich

Bremen setzt die Empfehlung der Ständigen Impfkommission um und bietet jetzt auch Auffrischimpfungen gegen das Coronavirus drei Monate nach der Zweitimpfung an.
22.12.2021, 17:21
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von rab

Auch im Land Bremen sind Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus jetzt bereits drei Monate nach der zweiten Impfung möglich. Bremen setze damit die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) um, teilt Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) mit.  

"Wir sind in Bremen aktuell gut aufgestellt und können an vielen Stellen Impfungen anbieten. Konkret werden wir die Kapazitäten im Impfzentrum Am Brill wie geplant sukzessive weiter erhöhen", so Bernhard. 

Alle Bremerinnen und Bremer, die bereits einen Boostertermin vereinbart haben und ihre Impfung vorziehen möchten, können den bisherigen Termin über die Website www.impfzentrum.bremen.de stornieren und direkt im Anschluss mit dem gleichen Code wieder einen neuen Termin buchen, erläutert die Senatorin. Wer noch keinen Termin hat und sich neu registrieren lassen möchte, kann das auch über die Website tun. Derzeit werden die Codes zum Vereinbaren von Impfterminen innerhalb von ein bis zwei Tagen verschickt. Auch Terminbuchungen noch in diesem Jahr sind möglich.

Lesen Sie auch

Unter 18-Jährige können keine Auffrischungsimpfung bekommen, da der Impfstoff dafür noch nicht zugelassen ist und es auch keine Empfehlung der Stiko gibt. Änderungen gibt es hingegen für die minderjährigen Jugendlichen, die noch ungeimpft sind und bereits eine Coronainfektion durchgestanden haben. Bisher durften sie nicht geimpft werden. Künftig können alle Kinder ab einem Alter von 12 Jahren jedoch eine Impfung drei Monate nach der Genesung erhalten. Alle Fünf- bis Elfjährigen dürfen eine Impfung drei Monate nach der Genesung erhalten, wenn es aufgrund von Vorerkrankungen als medizinisch notwendig erachtet wird. Dies Impfung ist mit dem behandelnden Kinderarzt oder der Kinderärztin im Einzelfall abzusprechen.

Die Gesundheitssenatorin bittet, erst pünktlich zum vereinbarten Impftermin zu erscheinen. "Ein verfrühtes Eintreffen in den Impfstellen verkürzt nicht die Wartezeit, sondern führt zu Wartezeiten für alle."

Lesen Sie auch

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+