Nach 30 Jahren Aus für das Weinfest

Nach 30 Jahren ist es aus: Das Bremer Weinfest wird nicht fortgesetzt. „Es ist vorbei“, bestätigt Oliver Schmidt dem WESER-KURIER.
12.02.2017, 10:41
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Aus für das Weinfest
Von Nico Schnurr

Nach 30 Jahren ist es aus: Das Bremer Weinfest wird nicht fortgesetzt. Immer in der 35. Kalenderwoche des Jahres kamen Winzer und Weinliebhaber rund um den Hillmannplatz zusammen, von Donnerstag bis Sonntag, über Jahrzehnte hinweg. Damit soll nun Schluss sein. „Es ist vorbei“, bestätigt Oliver Schmidt dem WESER-KURIER.

Seit 2003 ist Schmidt Inhaber von Grashoff’s, zwei Jahre darauf wurde Schmidts Delikatessenhandlung und Bistro alleiniger Ausrichter der Veranstaltung. Sein Vater Jürgen Schmidt war einer der drei Gründer des Weinfests. Nun will Oliver Schmidt diese Tradition aufgeben. Schon im vergangenen Jahr hatte der Unternehmer gegenüber dem WESER-KURIER betont, dass das Fest auf der Kippe steht. „Man verliert den Spaß daran, wenn es zu anstrengend wird. Und wenn wir das Weinfest bezuschussen müssen, dann gibt es keinen Grund mehr, es weiter zu machen.“

Mit dem Weinfest wolle er nichts verdienen. Aber er wolle auch keine Verluste machen, erklärte er damals. Auch wegen der immer umfangreicheren Auflagen der Stadt seien seine Ausgaben stetig gestiegen, so Schmidt. Der Grashoff’s-Inhaber hatte sich von den Ämtern gewünscht, früher über Auflagen informiert zu werden. Die habe er von der Stadt stets rund acht Wochen vor Beginn erhalten, zusammen mit der Genehmigung für das Weinfest. Zu spät, um noch auf Kosten zu reagieren, die wegen neuer Auflagen entstehen. Was nun aber die genauen Gründe für das Ende des Weinfests sind, will Schmidt, der in der vergangenen Woche noch mit der Schaffermahlzeit beschäftigt war, in den kommenden Tagen erklären.

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