Weitere Kontrollen angekündigt

Bremer Polizei ahndet 119 Verstöße gegen Ausgangssperre

In den ersten beiden Nächten der Ausgangssperre in Bremen hat die Polizei rund 119 Verstöße im Stadtgebiet geahndet. Die Polizei zog ein positives Fazit.
25.04.2021, 10:36
Lesedauer: 1 Min
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Bremer Polizei ahndet 119 Verstöße gegen Ausgangssperre
Von Max Seidenfaden
Bremer Polizei ahndet 119 Verstöße gegen Ausgangssperre

Mit stationären und mobilen Einsatzteams kontrollierte die Polizei in Bremen in der Nacht zu Sonntag Autofahrer und Passanten.

Frank Thomas Koch

Seit Beginn der Ausgangssperre in der Nacht zu Samstag hat die Polizei in Bremen 119 Verstöße gegen die neue Regelung geahndet. Bereits mit Beginn der Ausgangssperre in der Nacht zu Samstag ab 0 Uhr habe man 450 Menschen im Stadtgebiet kontrolliert, teilte eine Polizeisprecherin am Sonntag mit. Die meisten Personen hätten dabei angenommen, dass die Ausgangssperre erst ab der Nacht von Samstag auf Sonntag gelten würde und zeigten sich im Gespräch mit der Polizei einsichtig. Lediglich bei fünf Personen seien Ordnungswidrigkeitsanzeigen angefertigt worden.


Deutlich mehr zu tun hatte die Polizei dann in der Nacht zu Sonntag, in der wie angekündigt verstärkt kontrolliert wurde. Alleine an einer stationären Kontrollstelle am Rembertiring wurden über 120 Fahrzeuge überprüft. Im Stadtgebiet waren zudem weitere Einsatzkräfte zu Fuß unterwegs, um Passanten zu überprüfen. Insgesamt seien in der Nacht rund 400 Personen kontrolliert und 114 Verstöße gegen die Ausgangssperre festgestellt worden. Zudem wurden mehrere Verstöße gegen die Corona-Verordnung sowie Verkehrsverstöße geahndet.

Die Polizei zog ein positives Fazit nach den ersten beiden Nächten der Ausgangssperre. „Die Bremer und Bremerinnen hielten sich größtenteils an die Ausgangssperre. Wenn man nach 22 Uhr noch unterwegs war, hatte das meist berufliche Gründe“, erklärte eine Polizeisprecherin und kündigte weitere Kontrollen in den kommenden Tagen an.

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Die Ausgangssperre sind Teil der Bundes-Notbremse, die in der Nacht zu Samstag in Kraft getreten ist. Im Kern geht es bei der Bundes-Notbremse um eine Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr, sowie Distanzunterricht und um die Homeoffice-Pflicht für Beschäftigte, die ab Montag in Kraft treten. Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) hatte bereits vorab verstärkte Kontrollen der Ausgangssperre angekündigt. Wer gegenüber den Ordnungskräften nicht belegen kann, dass für ihn eine Ausnahme gilt, müsse mit einer Verwarnung rechnen oder sogar mit einer Geldbuße in Höhe von 50 bis 200 Euro.

Anmerkung der Redaktion: In der ersten Meldung berichteten wir von 135 Verstößen gegen die Ausgangssperre. Die Polizei hat diese Zahl zwischenzeitlich korrigiert.

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