Bremen Austausch beim „Youth Camp“

Bremen-West. Unter dem Motto „Open up for understanding – You are the Key“ sind sich elf junge Menschen aus sieben Ländern beim Youth Camp 2016 in Bremen begegnet. Das zweiwöchige Programm mit Ausflügen und Workshops wurde von acht Bremer Rotary-Clubs, unterstützt durch Rotaract, organisiert.
19.09.2016, 00:00
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Von Katharina Hirsch

Bremen-West. Unter dem Motto „Open up for understanding – You are the Key“ sind sich elf junge Menschen aus sieben Ländern beim Youth Camp 2016 in Bremen begegnet. Das zweiwöchige Programm mit Ausflügen und Workshops wurde von acht Bremer Rotary-Clubs, unterstützt durch Rotaract, organisiert.

Er sei „so happy“ über die gemachten Erfahrungen, sagt Joney Ting-An aus Taiwan zum Abschluss. Er habe neue Freunde kennengelernt, Spaß gehabt und „so viele Dinge machen können.“ Dazu gehörten Ausflüge ins Watt, ein Werksbesuch bei Mercedes und ein Workshop mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Auch trainierten die Studierenden aus Taiwan, der Türkei, Polen, Rumänien, Tschechien, Slowakei und Südafrika mit Thomas Wolter bei Werder Bremen. Doch auch was in einem gelungenen Zusammenspiel der mündete, musste sich erst entwickeln: Anfangs hätten sich kleine Fraktionen gebildet, sortiert nach Kontinenten oder Ländern, verrät ein Rotarier aus dem Organisationskomitee. Als sich die jungen Leute aneinander gewöhnt hatten, folgte jedoch grenzenlose Kooperation und Kommunikation in englischer Sprache.

Zusätzlich hatten sich einige junge Bremer und Bremerinnen sowie unbegleitete minderjährige Flüchtlinge von der allgemeinen Berufsschule am Steffensweg dem Programm angeschlossen. Emily, ein deutsches Mädchen, sagt: „Die Zeit war voller kleiner Überraschungen und es war sowohl eine tolle Erfahrung als auch eine gute Möglichkeit, verschiedenste Kulturen kennenzulernen.“

Damit hat sie gleich die Ziele der Youth Camps zusammengefasst, welche die Rotary-Clubs mit Programmen in der ganzen Welt erreichen möchte. Zuletzt in Bremen hatten sie im Jahr 2005 ein derartiges Treffen organisiert. Ein wesentlicher Punkt für das Gelingen der Begegnungen: Aller Teilnehmer und Teilnehmerinnen bewerben sich in ihren Heimatländern bei örtlichen Rotary-Clubs für den Austausch.

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