Babybesuch im Klassenzimmer

Horn-Lehe·Walle. Ein Baby im Klassenzimmer kann langfristig das Schulklima verbessern: Das ist die zentrale Idee bei dem 1996 in Kanada gestarteten Programm "Roots of Empathy" (übersetzt: Wurzeln der Empathie). Jetzt ist dieses Projekt in Bremen angelaufen.
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Von Anne Gerling

Horn-Lehe·Walle. Ein Baby im Klassenzimmer kann langfristig das Schulklima verbessern: Das ist die zentrale Idee bei dem 1996 in Kanada gestarteten Programm "Roots of Empathy" (übersetzt: Wurzeln der Empathie). Jetzt ist dieses Projekt in Bremen angelaufen.

Insgesamt neun Säuglinge und ihre Mütter sind ab sofort gelegentlich an drei Bremer Oberschulen im Einsatz – an der Wilhelm-Focke-Oberschule in Horn-Lehe, der Oberschule an der Helgolander Straße in Walle und der Oberschule Lehmhorster Straße in Blumenthal. Mittelfristig soll das Programm ausgebaut werden, heißt es aus dem Bildungsressort.

Durch die Babybesuche sollen soziales Miteinander, Aggressionsabbau und emotionale und soziale Kompetenz in den Schulen gefördert werden. Neun halbstündige Besuche eines Säuglings mit der Mutter sind im Laufe des Schuljahres jeweils vorgesehen. Die Schüler können dabei miterleben, wie wichtig die Beziehung zwischen Mutter und Kind ist, was für die Entwicklung des Kleinkindes nötig ist und wie die Kommunikation zwischen Menschen funktioniert. Ein Trainer unterstützt die Kinder dabei, die Entwicklung zu beobachten und die Gefühle des Babys zu benennen.

Möglich geworden ist dieses Projekt in Bremen durch die Stifterin Imme Adler von der in Hamburg ansässigen API Kinder- und Jugendstiftung, die es finanziert.

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