Von Osterholz-Scharmbeck bis hinter Arsten

Ballonfahrt über Bremen

Im Fahrradtempo mal nicht durch Bremen hindurch, sondern darüber hinweg: Vom Heißluftballon aus gewinnt man ganz neue Einblicke.
06.09.2020, 05:09
Lesedauer: 1 Min
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Ballonfahrt über Bremen
Von Joerg Helge Wagner

Am Anfang ist es ganz anders als gedacht: laut und fast hektisch. Ein großes knatterndes Gebläse füllt den Heißluftballon zunächst mit kalter Luft, die riesige Hülle bläht sich liegend auf. Erst zum Aufrichten wird die Luft erwärmt, und dann müssen wir auch schon zackig in den Korb klettern. Kaum drin, heben wir ab.

Überraschend schnell gewinnen wir an Höhe, in Minuten sind wir quasi auf der höchsten Aussichtsplattform des Eiffelturms. Da ist es zunächst irritierend, dass der Korb nur bis zum Bauchnabel reicht. Langsam stellt sich dann doch ein stilles Hochgefühl ein: Keinerlei Turbulenzen, dafür 360-Grad-Rundumsicht. Kaum Geräusche: Hin und wieder das „Ping, ping, ping“ des Höhenmessers, etwas Funkverkehr mit dem Flughafen Bremen und das Fauchen des Brenners, wenn der Pilot Gas gibt.

Sehen Sie Fotos vom Flug mit dem Heißluftballon.

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