Turnverein und Schule haben immer wieder auf Anbau gedrängt / Erweiterung der Sporthalle kostet 50 000 Euro Bau des neuen Geräteraums an der Dreienkampschule beginnt

Schwanewede. Erneute Expansion an der Dreienkampschule: Mit einem symbolischen Spatenstich haben jetzt Bauarbeiten begonnen, die vor allem dem sportlichen Leben der Gemeinde zugute kommt. Der Anbau eines neuen Geräteraums an die Sporthalle der Schule soll dafür sorgen, dass die von zahlreichen Gruppen genutzte Halle künftig noch effektiver genutzt werden kann.
12.05.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Alexander Bösch

Erneute Expansion an der Dreienkampschule: Mit einem symbolischen Spatenstich haben jetzt Bauarbeiten begonnen, die vor allem dem sportlichen Leben der Gemeinde zugute kommt. Der Anbau eines neuen Geräteraums an die Sporthalle der Schule soll dafür sorgen, dass die von zahlreichen Gruppen genutzte Halle künftig noch effektiver genutzt werden kann. Bürgermeister Harald Stehnken, Ortsbürgermeister Martin Grasenkamp und Schulleiter Rolf Tigges machten an der Baustelle direkt hinter der Sporthalle mit je einem Spatenstich den Anfang. Der Bau, dessen Kosten auf rund 50 000 Euro beziffert wird, soll in etwa drei Monaten fertig gestellt sein.

Durch die intensive Nutzung der Sporthalle war in den vergangenen Jahren dringender Platzbedarf entstanden, um die Sportgeräte und diverse Utensilien der unterschiedlichen Sparten verstauen zu können. Um der Platznot Herr zu werden, werden für den Erweiterungsbau an der Rückwand der Halle zwei der sechs durch Pfeiler abgegrenzte Betonfelder geöffnet. Dadurch kann ein etwa 50 Quadratmeter großer Raum gewonnen werden, dieser soll als zweiter Geräteraum genutzt werden.

Zu den Angeboten, die die Dreienkampschule am Nachmittag in ihrer Funktion als Ganztagsschule anbietet, kommen diverse Kurse hinzu, für die der TV Schwanewede die Halle in Kooperation nutzt. Der Platz im bisherigen Geräteraum reicht laut Rolf Tigges seit langem nicht mehr aus, zumal die Sportler jeder Sparte eigene Geräte wie etwa Judomatten oder Kisten voller Tennisausrüstung mitbringen würden. „Es war alles viel zu eng, wir mussten die Sachen stapeln und teilweise in der Turnhalle lagern“, so der Schulleiter.

Allein am Vormittag blocken mittlerweile elf Klassen jeweils zwei Stunden lang die Halle – macht 22 Stunden wöchentlich. Von 13 bis 16 Uhr wird die Halle durch den Ganztagsbetrieb belegt. Unter anderem wird dann Mädchenfußball, Badminton und Judo angeboten. Ab 16 Uhr ist dann der TV Schwanewede dran, wie der Vorsitzende Friedrich Humborg erläuterte. „Unsere Mädchen von der Rhythmischen Sportgymnastik bringen ihre 12 Meter langen, ausrollbaren Teppiche mit, das kostet alles Platz“. Der TV Schwanewede spielt dort außerdem Badminton und Volleyball, ebenfalls findet das Kinder- und Geräteturnen in der Halle statt. Auch im Hinblick auf die Sicherheitsvorschriften sei man mithilfe der Erweiterung auf der sicheren Seite, sagt der Schulleiter.

Wie Stehnken gesteht, stand der Anbau angesichts der hohen Kosten von 50 000 Euro zunächst nicht oben auf der Prioritätenliste der Gemeinde. „Die Dreienkampschule und der TV Schwanewede haben den Wunsch oft an uns herangetragen und uns dann doch überzeugt, dass dies eine notwendige Sache ist“, erklärt der Bürgermeister. Bei der jüngsten Sitzung des Haushaltsausschusses hätten die Ratsmitglieder schließlich zugestimmt.

Der Rohbau des Anbaus werde vom Bauamt erstellt, später sollen regionale Firmen mit dem Bau des Daches beauftragt werden, erläutert Bürgermeister Harald Stehnken. Der Anbau wird vom Halleninneren aus durch zwei Tore begehbar sein. „Friedrich Humborg und ich handeln oft gemeinsam Dinge aus, die Schwanewede voranbringen, da ziehen wir an einem Strang“, sagt Stehnken über den Vorsitzenden des TV Schwanewede, der den geplanten Anbau immer wieder angeregt hatte.

Erst im vergangenen August war auf dem Schulgelände ein Neubau für zwei Kindergarten- und drei Krippengruppen eröffnet worden. Demnächst entsteht auf dem angrenzenden Gelände außerdem eine Boulebahn für Senioren.

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