Neue Adresse im Siemens-Hochhaus Bausenator zieht um

Zwei Jahre nur noch bis der Lloyd-Hof im Ansgari-Viertel verschwunden sein soll, um einem neuen Einkaufszentrum Platz zu machen. Nicht mehr viel Zeit für die Umzugspläne einer ganzen Behörde, die bislang in dem Gebäude untergebracht ist.
21.10.2014, 00:00
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Bausenator zieht um
Von Jürgen Hinrichs

Zwei Jahre nur noch bis der Lloyd-Hof im Ansgari-Viertel verschwunden sein soll, um einem neuen Einkaufszentrum Platz zu machen. Nicht mehr viel Zeit für die Umzugspläne einer ganzen Behörde, die bislang in dem Gebäude untergebracht ist. Es sind die Mitarbeiter von Bau- und Umweltsenator Joachim Lohse (Grüne), und Lohse selbst macht jetzt zusammen mit seinem Stab beim großen Stühlerücken den Anfang. „Wir ziehen Anfang November ins Siemens-Hochhaus“, kündigt Behördensprecher Jens Tittmann an.

Ob der Senator für lange Zeit die schöne Aussicht aus dem 13. Stockwerk des Hochhauses genießen kann, oder dort nur befristet Platz nehmen wird, konnte Tittmann nicht sagen. Fest steht, dass für rund 200 seiner Mitarbeiter in der Umweltabteilung, die ebenfalls bislang im Lloydhof untergebracht waren, ein neues Domizil gesucht wird. Sie passen nicht auch noch ins Siemens-Hochhaus, das von der Lohse-Behörde bereits die Abteilung Stadtplanung beherbergt.

„Es werden gerade drei neue Standorte geprüft“, erklärt Tittmann. Einer davon ist mutmaßlich eines der beiden geplanten Gebäude auf dem Bahnhofsvorplatz. Für diese Option gibt es jedenfalls bereits genau ausgetüftelte Raumpläne der Behörde. In den Blick genommen wird dem Vernehmen nach auch ein Gebäude am Herdentorsteinweg. Die Standortsuche werde vom Rechnungshof begleitet, sagt Tittmann.

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