Jugendliche aus vier Ländern in Bremen Begegnung in den Stadtgärten

Bremen. In Bremens Stadtgärten ist in dieser Woche viel Erde bewegt worden – der internationale Jugendaustausch „Urban Gardening for Immigrants and Others“ brachte 30 Jugendliche und junge Erwachsene aus Frankreich, Rumänien, Deutschland und Malta in die Hansestadt. Organisiert wurde der einwöchige Aufenthalt vom Verein Ökostadt Bremen und Urban Gardening (Stadtgarten).
29.08.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Christian Hasemann

In Bremens Stadtgärten ist in dieser Woche viel Erde bewegt worden – der internationale Jugendaustausch „Urban Gardening for Immigrants and Others“ brachte 30 Jugendliche und junge Erwachsene aus Frankreich, Rumänien, Deutschland und Malta in die Hansestadt. Organisiert wurde der einwöchige Aufenthalt vom Verein Ökostadt Bremen und Urban Gardening (Stadtgarten). Projekte aus dem ganzen Stadtgebiet konnten von der Arbeit und dem Know-How der Jugendlichen und jungen Erwachsenen profitieren.

In Kleingruppen von je acht Teilnehmern besuchten sie Stadtgärten in ganz Bremen, darunter die Knastgewächse in Oslebshausen, den internationalen Garten in Walle und den Selbsthilfegarten am Café Sand. Sie legten außerdem den Grundstein für einen Lerngarten auf dem Lucie-Flechtmann-Platz in der Neustadt und errichteten neue Hochbeete in sogenannter Permakultur im Kulturgarten direkt am Übergangswohnheim für Flüchtlinge in Arbergen. Dort wurde außerdem aus großen Holzscheiben das Fundament für eine 35 Quadratmeter großen Jurte gelegt, die später als Begegnungs- und Veranstaltungsort für die Flüchtlinge des Übergangswohnheim dienen soll.

Für Darie Todor (22) aus Rumänien bedeutet ein Stadtgarten dabei weit mehr als nur Gemüse anzubauen: „Er lässt Gemeinschaften wachsen und entstehen“, ist der Student überzeugt. Darin sieht er auch den eigentlichen Kern des Urban Gardening. „Es ist keine Lösung für die Ernährungsfrage, aber es verbindet Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen.“

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