Der Treff in Farge besteht seit 45 Jahren / Künftig sind generationsübergreifende Angebote geplant Begegnungsstätte soll auch Jüngere ansprechen

Farge. Mit 80 bis 100 Stammbesuchern gehört die Begegnungsstätte Farge zu einem der aktivsten unter den zwölf Treffpunkten, die vom Verein Aktive Menschen Bremen (AMeB) betrieben werden. "Wir möchten Senioren mit unserem Programm die Gelegenheit geben, ihre Fähigkeiten zu entfalten, aus ihrer Einsamkeit zu entfliehen und ihr Wissen einzubringen", sagte Franz-Peter Wenta, langjähriger Leiter der Begegnungsstätte beim Jubiläumsfest. Gestern feierten zahlreiche Besucher und geladene Gäste das 45-jährige Bestehen.
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Begegnungsstätte soll auch Jüngere ansprechen
Von Julia Ladebeck

Farge. Mit 80 bis 100 Stammbesuchern gehört die Begegnungsstätte Farge zu einem der aktivsten unter den zwölf Treffpunkten, die vom Verein Aktive Menschen Bremen (AMeB) betrieben werden. "Wir möchten Senioren mit unserem Programm die Gelegenheit geben, ihre Fähigkeiten zu entfalten, aus ihrer Einsamkeit zu entfliehen und ihr Wissen einzubringen", sagte Franz-Peter Wenta, langjähriger Leiter der Begegnungsstätte beim Jubiläumsfest. Gestern feierten zahlreiche Besucher und geladene Gäste das 45-jährige Bestehen.

"Von Menschen für Menschen" lautet das Leitmotiv des Awo-Verbandes für soziale Arbeit (Arbeiterwohlfahrt). Als Selbsthilfeorganisation aus der Arbeiterbewegung 1919 entstanden, nahm die Awo 1920 auch in Bremen die Arbeit auf. Seit 1966 hat der AWO-Kreisverband Bremen in Farge einen Standort - im heutigen Eva-Seligmann-Haus in der Farger Straße. Vor zwei Jahren übernahm der Verein AMeB die Aufgaben der von der Awo geführten Begegnungsstätten für Senioren im Lande Bremen. Hubert Resch, erster Vorsitzender des Vereins, erläuterte in seiner Rede, wo in Zukunft die Schwerpunkte der Arbeit liegen sollen. "Wir möchten vermehrt auch 'junge Alte' ansprechen", sagte er.

In Farge werde dieses Ziel bereits seit einiger Zeit durch ein erweitertes Angebot verfolgt; Computerkurse, Videospiele und Sport für Ältere gehörten dazu. "Das Programm könnte mit einem Nordic-Walking-Treff ergänzt werden", schlug der Vorsitzende vor und regte an, auch die derzeit mit Gras bewachsene Boule-Bahn wieder in Betrieb zu nehmen. Als weitere Zielgruppe sollten künftig auch Migranten angesprochen werden. "Außerdem planen wir generationsübergreifende Angebote für Ältere und Kinder", kündigte Resch an.

Franz-Peter Wenta betonte, dass die Begegnungsstätte nicht allein durch die Besucher, sondern auch durch die freiwilligen Helfer lebe. Besonders hob er das Engagement von Marianne Schendel, Gisela Rosenberg, Dorothea Freiheit, Annerike Wenta, Waltraud Grohnert und Elfriede Flieshardt hervor. "Die Damen haben sich auch für unser Jubiläumsfest besonders eingesetzt." Einen Einblick in die zahlreichen Aktivitäten in der Begegnungsstätte gaben die Aktiven beim anschließenden Festprogramm. So gab unter anderem die Singgruppe einen Einblick in ihr Repertoire, die Bastelgruppe zeigte Bilder.

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