Fünfter Ergocup in der Jacobs University ausgetragen / Schon Zehnjährige am Start Beim Trocken-Rudern fließt der Schweiß

Zum fünften Mal ist am Sonnabend der Jacobs-Ergocup auf dem Gelände der Jacobs University ausgetragen worden. Von Anfang an hat Larissa Kühler diese Veranstaltung betreut. Sie ist Director of Campus Activities and Intercultural Affairs und kümmert sich um alle künstlerischen, sportlichen und interkulturellen Aktivitäten der Studenten neben dem Studium.
13.02.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Peter Otto

Zum fünften Mal ist am Sonnabend der Jacobs-Ergocup auf dem Gelände der Jacobs University ausgetragen worden. Von Anfang an hat Larissa Kühler diese Veranstaltung betreut. Sie ist Director of Campus Activities and Intercultural Affairs und kümmert sich um alle künstlerischen, sportlichen und interkulturellen Aktivitäten der Studenten neben dem Studium.

Grohn. Der Ergocup ist ein Wettkampf, der auf Ruderzugmaschinen ausgetragen wird. Er ist als universitäre Veranstaltung gedacht, an der aber auch Sportvereine, Schulen und freie Ruderer teilnehmen dürfen. In den vergangenen Jahren habe sich der Wettbewerb erfreulich stark entwickelt und ausgeweitet, berichtet Larissa Kühler. Auf der Bühne in der lichten Halle standen am Sonnabend 16 Geräte, davon zwölf nagelneue Modelle einer Sponsorenfirma. Weitere zwölf Indoor-Rudergeräte waren im Konferenzraum aufgebaut. An ihnen konnten sich die Wettkampfteilnehmer schon einmal warm machen. Etwa 150 Sportler hatten sich gemeldet und waren für die Wettkämpfe angereist, darunter viele Top-Athleten und Teams. Sie kamen aus Hamburg und Dresden, Heidelberg und Celle, Berlin und Magdeburg, aber auch aus der näheren Umgebung. Außerdem nahmen Ruderer aus England und den Niederlanden teil. Ein Wiedersehen gab es mit Ehemaligen und Sportlern, die schon einmal an den Wettbewerben teilgenommen

hatten und gern wiederkamen.

Publikum pfeift und klatscht

Renko Schmidt habe für diese Veranstaltung besondere Kontakte zur Hamburger "School of Buisiness Administration" (hsba) geknüpft, erzählt Larissa Kühler. In dieser Schule seien auch Ergocup-Mannschaften zusammengestellt worden. Sie beteiligten sich jetzt an den "Trocken"-Wettbewerben, im Mai gehe es dann auf die Hamburger Alster hinaus. Eine weitere Zusammenarbeit gebe es mit dem "Allgemeinen deutschen Hochschul-Sportverband" (AdH). Das Programm sei in den vergangenen Jahren ständig erweitert worden. So könnten jetzt auch Kinder ab zehn Jahren teilnehmen.

Es gab Einzel- und Staffelrennen, offene und Sprintwettbewerbe. Insgesamt wurden 32 Rennen ausgetragen. Aufgegliedert waren die Teilnehmer nach Alter und Geschlecht. Außerdem wurden sie in Gewichtsklassen aufgeteilt. Dafür mussten sie sich vor dem Wettkampf wiegen lassen. Um zehn Uhr erscholl erstmals das Kommando: "Attention - Ready - Row!" Und dann legten sich die Junioren A - das waren Jungen im Alter von 15 bis 16 Jahren - mächtig ins Zeug. Die Distanz ging über 2000 Meter. Anschließend ruderten die 17- bis 18-Jährigen. Hinter den Teilnehmern aus unterschiedlichen Rudervereinen beispielsweise aus Vegesack, Osterholz-Scharmbeck oder Bremen saßen die Trainer und feuerten ihre Schützlinge an, ermutigten sie, gaben den Takt an und die Zeit. Auch das Publikum vor der Bühne trieb die Ruderer an, pfiff und klatschte. Johann Grün aus OHZ schaffte die Strecke als Sieger in seinem Rennen in immerhin einer Minute und 46,3 Sekunden. Er trainiert fünfmal in der Woche zwei Stunden. Nach neun

Rennen über die 2000-Meter-Strecke wurden die Sieger mit einer Medaille und einem Pokal geehrt. Bei den 13 weiteren Rennen waren die Leichtgewichte gefordert, Jungen und Mädchen zwischen zwölf und 14 Jahren, die ein Gewicht zwischen 45 Kilo für die 12-Jährigen und 55 Kilo für die 14-jährigen Jungen auf die Waage brachten. Sie ruderten tausend beziehungsweise fünfhundert Meter. Am Nachmittag wurden die Staffelrennen im offenen Achtersprint sowie in Viererstaffeln über 350 Meter mit Frauen und Männern in Zwischenläufen und Finals ausgetragen. Viererstaffeln und Vierersprints gab es auch für Junioren und Schüler. Am Ende fand noch ein Hard-fought race des Frauen-Vierers über tausend Meter und des Männer-Achters über 2000 Meter zwischen den Mannschaften der Jacobs University und der Hamburger School of Buisiness Administration statt.

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