Kontroverse in der Sitzung des Beirates Mitte 650 Parkplätze weniger in der autofreien Innenstadt

Die Teilfortschreibung des Verkehrsentwicklungsplanes sorgte in der Sitzung des Beirates Mitte für Kontroverse. Die Politiker fühlen sich von den Plänen für die Martinistraße überrumpelt.
29.04.2021, 05:00
Lesedauer: 4 Min
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650 Parkplätze weniger in der autofreien Innenstadt
Von Sigrid Schuer

Wie viel ist eigentlich ein Beiratsbeschluss wert? Diese Frage stellten sich so manche Mitglieder des Beirates Mitte auf ihrer jüngsten virtuellen Sitzung. Bemerkenswert, dass das grün geführte Mobilitätsressort nicht nur von der CDU, sondern auch von den eigenen Fraktionskollegen Kritik erntete. Stein des Anstoßes: Der Sachstand zur Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplanes (VEP). Denn Nils Weiland, Referatsleiter Strategische Verkehrsplanung, und seine Kollegin Claudia Stürck vom Mobilitätsressort hatten bei ihrer Präsentation, die einem Parforceritt durch die komplexe Thematik glich, so manche Überraschung in petto, die dann beiläufig erwähnt wurde. Eine kontroverse Debatte entzündete sich vor allem an dem in der Martinistraße geplanten Verkehrsversuch. Der Beirat hatte erst jüngst einem einphasigen Modellversuch zugestimmt. Nun sind plötzlich noch zwei weitere Versuchsphasen im Spiel, neben dem Rückbau und der Einrichtung einer Teil-Einbahnstraße und dem Rückbau von vier auf zwei Spuren ist nun sogar von einer temporären Teil-Sperrung der Martinistraße die Rede und zwar, im Zuge der Einrichtung einer BSAG-Baustelle am Brill im Sommer.

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