Wilhelm Kaisen soll einen Platz im Kastanienwäldchen bekommen Beirat stimmt Denkmal zu

Altstadt. Mit acht Stimmen dafür und zwei Gegenstimmen hat der Beirat Mitte dem Bau des Wilhelm-Kaisen-Denkmals im Kastanienwäldchen am Wall, Ecke Herdentor, zugestimmt. Auf der Sitzung am Montag hatten zunächst der ehemalige Staatsrat Arnold Knigge (SPD) und Professor Fritz Haase von der Wilhelm Kaisen Bürgerhilfe den Entwurf des Denkmals vorgestellt.
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Von Liane Janz

Altstadt. Mit acht Stimmen dafür und zwei Gegenstimmen hat der Beirat Mitte dem Bau des Wilhelm-Kaisen-Denkmals im Kastanienwäldchen am Wall, Ecke Herdentor, zugestimmt. Auf der Sitzung am Montag hatten zunächst der ehemalige Staatsrat Arnold Knigge (SPD) und Professor Fritz Haase von der Wilhelm Kaisen Bürgerhilfe den Entwurf des Denkmals vorgestellt.

Die Bürgerhilfe hat den Bau eines Denkmals für Bremens ersten Nachkriegsbürgermeister angeregt. Die Bildhauerin Christa Baumgärtel soll es gestalten. Es besteht aus einer etwa lebensgroßen Statue Kaisens und zwei Wandelementen. Die Bürgerhilfe überlegt derweil, im Wäldchen nahe des Denkmals eine Informationstafel anzubringen, die die Geschichte der Zerstörung und des Wiederaufbaus Bremens wiedergibt.

Das Denkmal soll in Fußwegnähe errichtet werden. Auf Nachfrage von Beiratssprecher Michael Rüppel (Grüne) bestätigten Knigge und Haase, dass die Fahrradständer im Wäldchen stehen bleiben und dass auch die Buden, die während des Freimarktes und des Weihnachtsmarktes regelmäßig am Herdentor stehen, nicht behindert werden. Es werden auch keine Bäume gefällt. Ein Zuhörer wandte ein, dass durch das Denkmal und sein Publikum die Ausgabestelle der "Suppenengel" gestört und die Obdachlosen vertrieben werden könnten. Da dies nicht das Anliegen der Bürgerhilfe sei, würde sie den Dialog mit den Suppenengeln suchen, sagten Haase und Knigge.

Der eigentlich umfangreichste Punkt auf der Tagesordnung - das Wohnkonzept auf dem Telekomgeländes an der Faulenstraße - fiel wegen Krankheit aus.

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