Anträge für Parkscheine ab 1. August

Bewohnerparken im Neuen Hulsbergviertel kommt im Oktober

Das Bewohnerparken rund um das Neue Hulsbergviertel sollte ursprünglich im Sommer starten. Doch der Start verzögert sich. Ab 1. August können Bewohner nun Anträge für Parkscheine stellen.
20.07.2020, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Bewohnerparken im Neuen Hulsbergviertel kommt im Oktober
Von Sigrid Schuer
Bewohnerparken im Neuen Hulsbergviertel kommt im Oktober

Im September sollen im Bereich Horner Straße, Bismarckstraße, St. Jürgen-Straße und Vor dem Steintor 22 Parkschein-Automaten aufgestellt werden.

Christin Klose /dpa-tmn

Ursprünglich sollte ja das Bewohnerparken rund um das Neue Hulsbergviertel schon im Sommer starten. Nun verzögert sich der Start doch auf Oktober. Die Anwohnerschaft wurde vor einigen Tagen per Flyer über die Maßnahmen und die Verfahrensweise bei der Beantragung von Bewohnerparkausweisen in Kenntnis gesetzt. Dass die Mitglieder der Deputation für Mobilität, Bau und Stadtentwicklung kurz vor der Sommerpause der Vorlage zur Einführung von Bewohnerparken in der Östlichen Vorstadt endgültig mit großer Mehrheit zustimmten, freut Susanne Findeisen, Managerin des Bremer Sunrise-Projektes, sehr.

Mit dem grünen Licht für die Finanzierung könne nun die Bestellung der vorgesehenen 22 Parkschein-Automaten erfolgen, die im September im Bereich Horner Straße, Bismarckstraße, St. Jürgen-Straße und Vor dem Steintor aufgestellt werden sollen, ebenso wie die erforderliche Beschilderung. Auch 100 Fahrradbügel kommen dazu. Beispielsweise dort, wo aufgesetztes Parken künftig nicht mehr erlaubt sein wird.

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Auch Personen, die nicht Fahrzeughalter sind, sondern regelmäßig ein Kraftfahrzeug nutzen, können sich für 30 Euro pro Jahr (50 Euro für zwei Jahre), einen Anwohnerparkschein ausstellen lassen. Für private Gäste können Besucherkarten erworben werben. Tageskarten sind im Zehnerblock für eine Gebühr von zehn Euro erhältlich, Wochenkarten kosten vier Euro. Generell habe es neben dem Rückhalt im Beirat im Beteiligungsverfahren auch viel Zustimmung von der Bevölkerung gegeben, so Findeisen. Denn viele litten unter der „unhaltbaren Situation“, dass beispielsweise durch illegales Parken die Rettungssicherheit nicht mehr gewährleistet sei. Auch wenn es natürlich immer auch Kritiker gebe, die zwei oder drei Fahrzeuge hätten.

Für das Stellen eines Antrags für einen Parkausweis benötigen die Bewohnerinnen und Bewohner folgende Dokumente: Kopie des Fahrzeugscheins, gegebenenfalls Kopie des Vertrages mit dem Car-Sharing-Anbieter, Vertragskopie bei Leihfahrzeug oder Nachweis der Pflegestufe bei Pflege für Angehörige. Der Versand von Sonderparkberechtigungen und Ausnahmegenehmigungen wird aus organisatorischen Gründen voraussichtlich ab September erfolgen. Parkausweise können ab dem 1. August beim Amt für Straßen und Verkehr unter www.asv.bremen.de beantragt werden oder unter der Adresse: Amt für Straßen und Verkehr, Herdentorsteinweg 49/50, 28195 Bremen. E-Mail: bewohnerparken@asv.bremen.de, buergerbuero@asv.bremen.de

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