Betreuung soll ausgeweitet werden

Bildungsbehörde aktualisiert Notdienstregelungen in Kitas

Die Bildungsbehörde will die Notbetreuung in den Kitas weiterführen und auf mehr Familien ausweiten. Ein entsprechendes Formular ist auf der Internetseite des Bildungsressorts zu finden.
17.04.2020, 14:04
Lesedauer: 1 Min
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Bildungsbehörde aktualisiert Notdienstregelungen in Kitas
Von Lisa-Maria Röhling
Bildungsbehörde aktualisiert Notdienstregelungen in Kitas

In der Coronakrise bieten Kitas in Bremen und umzu eine Notbetreuung an.

Uwe Anspach /dpa

Die Bildungsbehörde will die Notbetreuung in den Kitas ab Montag, 20. April, weiterführen und auf mehr Familien ausweiten. Das teilte die Behörde am Freitag mit. Demnach können Eltern, die jetzt erstmals eine Notbetreuung in Anspruch nehmen wollen, bis Montag, 12 Uhr, eine entsprechende Selbstauskunft bei ihrem jeweiligen Träger einreichen, um so ab Dienstag, 21. April, in den Kitas aufgenommen werden zu können. Kinder, die bereits in der Notbetreuung sind, haben Vorrang. Das entsprechende Formular ist auf der Internetseite des Bildungsressorts zu finden.

Weiterhin gilt, dass die Notbetreuung vorrangig für Eltern gilt, die in Betrieben der kritischen Infrastruktur arbeiten. Künftig genügt es aber, wenn nur ein Elternteil einen solchen Beruf ausübt und eine Betreuung des Kinder, beispielsweise weil der Partner ebenfalls berufstätig ist, nicht möglich ist. Damit gilt die Regelung auch für Alleinerziehende. Außerdem gilt eine Härtefallregelung für Kinder, die vom Jugendamt betreut werden oder in einer stationären Einrichtung untergebracht sind. Auch voll berufstätige Eltern und Alleinerziehende, die keine andere Betreuungsmöglichkeit für ihr Kind haben, sollen den Notdienst in Anspruch nehmen können. Allerdings fordert die Bildungsbehörde: „Wir appellieren an die Eltern, hiervon nur bei dringendem Bedarf Gebrauch zu machen, da es sich weiter nur um eine Notbetreuung handeln wird.“

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Grundsätzlich gilt, dass in jeder Notdienstgruppe nur maximal fünf Kinder betreut werden können und in den Einrichtungen die Hygienemaßnahmen gewahrt werden. Dass Kinder grundsätzlich in ihren Kitas betreut werden und damit teilweise einzeln beaufsichtigt werden, hat laut Behörde mit dem Infektionsschutz zu tun: Kinder sollen grundsätzlich nicht in andere Kitas geschickt werden, um so mögliche Infektionsketten zu unterbrechen.

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