Streit um Farge-Vegesacker Eisenbahn Blumenthaler SPD zürnt Buchholz

Bremen-Nord. Gereizt hat die Blumenthaler SPD-Beiratsfraktion auf eine verkehrspolitische Initiative des FDP-Kreisvorsitzenden Rainer W. Buchholz reagiert. In der Rubrik 'Sparvorschlag der Woche' auf der Internet-Website der liberalen Bürgerschaftsfraktion hatte Buchholz deutlich gemacht, was sich Bremen aus seiner Sicht sparen kann: nämlich den Ausbau der Farge-Vegesacker Eisenbahn (FVE) zu einer durchgehenden Verbindung Richtung Hauptbahnhof. Das 6,7 Millionen Euro teure Projekt soll im Dezember 2011 fertig sein.
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Blumenthaler SPD zürnt Buchholz
Von Jürgen Theiner

Bremen-Nord. Gereizt hat die Blumenthaler SPD-Beiratsfraktion auf eine verkehrspolitische Initiative des FDP-Kreisvorsitzenden Rainer W. Buchholz reagiert. In der Rubrik 'Sparvorschlag der Woche' auf der Internet-Website der liberalen Bürgerschaftsfraktion hatte Buchholz deutlich gemacht, was sich Bremen aus seiner Sicht sparen kann: nämlich den Ausbau der Farge-Vegesacker Eisenbahn (FVE) zu einer durchgehenden Verbindung Richtung Hauptbahnhof. Das 6,7 Millionen Euro teure Projekt soll im Dezember 2011 fertig sein.

Buchholz hatte schon in der Vergangenheit kein Hehl aus seiner Skepsis gegenüber der Wiederbelebung der alten Bahntrasse zwischen Farge und Vegesack gemacht. Dass er nun öffentlich den Verzicht auf den Endausbau fordert, treibt SPD-Beiratsfraktionschef Wolfgang Dettmer jedoch die Zornesröte ins Gesicht. 'Damit wendet sich Herr Buchholz gegen die Interessen Bremen-Nords und vor allem gegen den Stadtteil Blumenthal, dessen Bürger bisher erheblich von der Aktivierung der Bahnverbindung profitiert haben', urteilt Dettmer. Sein Rat: 'Statt das politische Klima in Blumenthal und ganz Bremen-Nord mit unsinnigen Vorschlägen zu belasten, sollten Herr Buchholz und seine FDP lieber die Beiräte in Bremen-Nord bei der Forderung nach einem einheitlichen Nahverkehrstarif unterstützen.'

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