Großaufgebot der Polizei im Einsatz

28-Jähriger zieht Schreckschusswaffe bei Streit im Viertel

Im Bremer Viertel ist eine 46-Jährige von zwei Frauen attackiert worden. Ihr 28-jähriger Begleiter zog daraufhin eine Waffe. Die Polizei geht von Streitigkeiten im Sexarbeiterinnen-Milieu aus.
18.06.2021, 11:52
Lesedauer: 1 Min
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28-Jähriger zieht Schreckschusswaffe bei Streit im Viertel
Von Christoph Bähr
28-Jähriger zieht Schreckschusswaffe bei Streit im Viertel

Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Friso Gentsch

Ein Streit, der am Mittwochabend in einer Schlägerei vor einem Imbiss im Steintorviertel eskaliert war, hat sich am Donnerstagnachmittag fortgesetzt. Wie die Bremer Polizei am Freitag mitteilte, lieferte sich zunächst eine 46-Jährige mit zwei Frauen eine Auseinandersetzung. Dann zog ihr 28-jähriger Begleiter eine Schreckschusswaffe. Verletzt wurde niemand. Erste Ermittlungen ergaben laut Polizei, dass Streitigkeiten im Sexarbeiterinnen-Milieu der Grund für die Auseinandersetzungen sein könnten. Die Ermittlungen wegen Bedrohung und gefährlicher Körperverletzung laufen.

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Die 46-Jährige war nach der Prügelei am Mittwoch mit einer Kopfverletzung im Krankenhaus behandelt worden. Am Donnerstag begegnete sie dann erneut ihrer 27-jährigen Kontrahentin vom Vortag und wurde laut Polizei sofort von ihr angegriffen. Die 27-Jährige und eine 26-Jährige sollen auf die Frau eingeschlagen und eingetreten haben, woraufhin ihr 28-jähriger Begleiter ihnen mit seiner Schreckschusswaffe gedroht haben soll.

Mehrere Zeugen alarmierten daraufhin die Polizei, die sofort mit einem Großaufgebot ausrückte. Den 28-Jährigen nahmen die Beamten mit zur Wache. Die Schreckschusswaffe fanden sie in einem Mülleimer und sicherten diese als Beweismittel. Auch die beiden mutmaßlichen Angreiferinnen, 27 und 26 Jahre alt, stellte die Polizei. Den zwei Frauen wurde ebenso wie dem Mann ein zweiwöchiger Platzverweis erteilt.

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