Bericht für Gesundheitsdeputation Bremen auf Ebola vorbereitet

Bislang hat es in Bremen keinen Patienten mit Ebola-Virus gegeben. Sollte es doch einen Ernstfall geben, sieht sich die Bremer Gesundheitsbehörde gut gerüstet.
26.11.2014, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Bremen auf Ebola vorbereitet
Von Sara Sundermann

Bislang hat es in Bremen keinen Patienten mit Ebola-Virus gegeben. Ein konkreter Verdachtsfall, der dem Gesundheitsamt gemeldet wurde, erwies sich später als Malaria-Erkrankung. Ein zweiter mutmaßlicher Ebola-Fall in Bremerhaven beruhte auf falschem Alarm.

Das geht aus einem Bericht der Gesundheitsbehörde hervor, der am Dienstag der Gesundheitsdeputation vorgestellt wurde. Weltweit sind bislang mehr als 14.000 Menschen mit dem Ebola-Erreger infiziert, es gab mehr als 5000 Todesfälle.

„Die für die Versorgung von Patienten mit hochansteckenden Infektionskrankheiten zuständigen Fachleute und Fachgremien im Land Bremen sind gut vernetzt“, heißt es im Bericht der Gesundheitsbehörde. Im Krisenfall sei es möglich, innerhalb kurzer Zeit alle wichtigen Akteure zu mobilisieren. Es sei gewährleistet, dass Ärzte der Gesundheitsämter im Fall eines Ebola-Verdachts rund um die Uhr erreichbar seien. Ein Infektionsalarmplan legt für Bremen fest, welche Stellen wann informiert werden müssen. Mitarbeiter des Klinikums Mitte, der Polizei, der Feuerwehr, des Gesundheitsamts und des Häfenärztlichen Dienstes wurden für den Umgang mit Ebola geschult.

Bereits im September hatte das Klinikum Mitte eine Isolierstation eingerichtet. Dort können Ebola-Patienten vorübergehend versorgt werden, sollten aber sobald wie möglich in die Bernhard-Nocht-Klinik für Tropenmedizin in Hamburg verlegt werden. Ärzte und Pflegekräfte wurden geschult und lernten zum Beispiel den Umgang mit Schutzanzügen.

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