Mehr Personal für mehr Kundenzufriedenheit

Bürgeramt weitet Termin-Angebot aus

Kurz vor den Sommerferien gibt es terminliche Probleme in den Bremer Bürgerämtern. Nun soll das Angebot durch mehr eingesetztes Person deutlich erhöht werden.
04.06.2021, 15:17
Lesedauer: 1 Min
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Bürgeramt weitet Termin-Angebot aus
Von Malte Bürger
Bürgeramt weitet Termin-Angebot aus

In den Bremer Bürgerämtern soll es auch für Pass-Fragen bald wieder mehr Termine geben.

Karl-Josef Hildenbrand / dpa

Wer derzeit einen Termin in einem der drei Bürgerämter – Mitte, Stresemannstraße und Bremen-Nord – bekommen möchte, muss mit langen Wartezeiten rechnen. Wer also seinen Reisepass oder Personalausweis noch vor den Sommerferien verlängern oder erneuern will, könnte Probleme bekommen, wie der WESER-KURIER bereits berichtete.  Um die Situation zu entspannen, hat das Innenressort angekündigt, zusätzliches Personal einzusetzen.

"Das Bürgeramt weitet mit Unterstützung studentischer Hilfskräfte und freiwilliger Mehrarbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Termin-Angebot ab dem 8. Juni massiv aus", heißt es in einer Pressemitteilung. "Bereits seit dem 29. Mai werden wieder Samstagstermine angeboten. Ab dem 12. Juni werden die Samstage ausgeweitet."

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So werden die verfügbaren Termine für einen Besuch beim Bürgeramt jeweils montags und dienstags online im Serviceportal eingestellt, anschließend können sie direkt im Portal oder auch telefonisch (115) gebucht werden. Das Innenressort weist darauf hin, dass ein Besuch nur nach vorheriger Vereinbarung möglich ist, um die coronabedingten Hygienemaßnahmen besser einhalten zu können.

"Wir haben mit Unterstützung des Personalrats und aller Beschäftigten anlässlich von Corona-Infektionen und einer nicht unerheblichen Anzahl an Quarantänefälle schnell reagieren müssen", sagte Innensenator Ulrich Mäurer. "Mit der Ausweitung ist dafür Sorge getragen, dass auch bei abgelaufenen Pässen noch kurzfristig Reisen ins Ausland stattfinden können." Der Urlaub in den Ferien sei somit nicht in Gefahr.

Anmerkung der Redaktion: 

In der Mitteilung des Innenressorts war eine falsche Telefonnummer angegeben. Wir haben diese nun korrigiert.

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