45000 Besucher an drei Tagen / Dienstwagen von Wilhelm Kaisen findet keinen Käufer „Bremen Classic Motorshow“ auf Rekordkurs

Bremen. Ein Besucherrekord und gute Verkaufszahlen – das ist die Bilanz der Veranstalter der „Bremen Classic Motorshow“, die am Sonntag zu Ende gegangen ist. Viele Fahrzeuge haben den Besitzer gewechselt, das eine aber nicht – der Dienstwagen von Ex-Bürgermeister Wilhelm Kaisen.
04.02.2014, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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„Bremen Classic Motorshow“ auf Rekordkurs
Von Jürgen Hinrichs

Ein Besucherrekord und gute Verkaufszahlendas ist die Bilanz der Veranstalter der „Bremen Classic Motorshow“, die am Sonntag zu Ende gegangen ist. Viele Fahrzeuge haben den Besitzer gewechselt, das eine aber nicht – der Dienstwagen von Ex-Bürgermeister Wilhelm Kaisen. „Es gibt Interessenten, aber die haben sich noch nicht entschieden“, sagt Michael Witgrefe, der den Wagen während der Messe für 30 000 Euro verkaufen wollte.

Die Neugier, in welchem Auto Bremens Nachkriegsbürgermeister Anfang der 1960er-Jahre durch die Stadt kutschiert wurde, sei enorm gewesen. „Ich bin von dem Auto gar nicht mehr weggekommen“, erzählt Witgrefe. Der 52 Jahre alte Mercedes 220 S sei von außen und innen inspiziert worden: Einmal sitzen, wo Kaisen gesessen hat.

An den drei Tagen der Messe sind nach Angaben der Veranstalter rund 45000 Besucher gezählt worden, 5000 mehr als im Vorjahr. „Ein Plus von zehn Prozent ist ein großartiger Erfolg“, freut sich Messe-Chef Hans-Peter Schneider. Den größten Zuwachs habe die Oldtimermesse bei den Besuchern aus dem Ausland verzeichnet. Dies habe eine Befragung ergeben. Bevorzugt kämen die Messegäste aus den skandinavischen Ländern und den Benelux-Staaten. 15,4 Prozent der Erstbesucher hätten angegeben, mehr als 300 Kilometer gereist zu sein. Darunter auch Mitglieder eines Automobilclubs aus Istanbul. Sie kamen mit dem Flugzeug – nicht wegen Deutschland oder Bremen, sondern wegen der Motorshow.

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