WLAN-Versorgung soll verbessert werden

Bremen erhält zehn Millionen Euro pro Jahr aus Digitalpakt Schule

Aus dem Beschluss für den Digitalpakt profitiert auch Bremen. Wie der WESER-KURIER erfuhr, erhält Bremen rund zehn Millionen Euro für die Digitalisierung an der Schule.
20.02.2019, 19:34
Lesedauer: 1 Min
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Bremen erhält zehn Millionen Euro pro Jahr aus Digitalpakt Schule
Von Lisa-Maria Röhling
Bremen erhält zehn Millionen Euro pro Jahr aus Digitalpakt Schule

Bremen erhält rund zehn Millionen Euro aus dem Digitalpakt.

Britta Pedersen/dpa

Von der Entscheidung des Vermittlungsausschusses profitiert auch Bremen: Mit den Geldern des Digitalpaktes Schule sollen Medienentwicklungspläne für Bremen und Bremerhaven finanziert werden, die bereits vorbereitet sind. Laut Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) bekommt Bremen jährlich 9,6 Millionen Euro für die kommenden fünf Jahre für die Digitalisierung. Das entspricht einem Zuschuss von 48 Millionen Euro.

Sieling begrüßte die Entscheidung des Vermittlungsausschusses: „Das ist eine gute Botschaft für alle Schulen in Deutschland.“ Bremen werde die Mittel aus dem Digitalpakt nutzen, um die WLAN-Versorgung an den Schulen weiter auszubauen. Auch die technische Grundausstattung mit Geräten wie Beamern, interaktiven Tafeln und andere Präsentationsmedien soll damit vorangetrieben werden, erklärte Sieling. „Das wird dem Unterricht, vor allem aber den Schülerinnen und Schülern in Bremen und Bremerhaven ganz unmittelbar zugutekommen.“

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Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD) erhofft sich durch den Beschluss der Vermittlungsausschusses ein schnelles Vorankommen der Medienentwicklungspläne für Bremen und Bremerhaven: „Wir sind vor geraumer Zeit durchgestartet und können schnell in die Umsetzung gehen.“ In den Konzepten waren bereits Weiterentwicklungen der Lehrpläne oder pädagogischen Konzepte genauso wie Fortbildungen für Lehrer skizziert worden.

Mit den Bundesgeldern soll nun die technische Ausrüstung der Klassenzimmer im Vordergrund stehen. Je nach Medienkonzept der einzelnen Schule sollen an den öffentlichen Schulen nicht nur entsprechende Präsentationsgeräte, sondern auch Tablets oder Laptops angeschafft werden. Das soll künftig über sogenannte Warenkörbe geschehen, mit denen die Schulen die benötigten Materialien bei ihren Trägern bestellen. Erste Maßnahmen sollen noch in diesem Jahr starten.

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