Nach Corona-Todesfall Ermittlungen gegen Osterholzer Pflegeheim eingestellt

In einem Pflegeheim in Bremen-Osterholz war es im Mai 2020 zu einem Corona-Ausbruch gekommen – eine Bewohnerin starb. Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen gegen drei Mitarbeiter nun eingestellt.
19.10.2021, 11:57
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Ermittlungen gegen Osterholzer Pflegeheim eingestellt
Von Felix Wendler

Die Staatsanwaltschaft Bremen hat ihre Ermittlungen gegen drei Mitarbeiter eines Pflegeheims in Bremen-Osterholz eingestellt. Das bestätigte Frank Passade, Sprecher der Staatsanwaltschaft, dem WESER-KURIER. Im Mai 2020 war es in der Einrichtung zu einem Corona-Ausbruch unter Bewohnern und Mitarbeitern gekommen – eine Bewohnerin starb. Das zuständige Sozialressort hatte damals erhebliche Hygienemängel ausgemacht. Entsprechende Anordnungen seien nicht konsequent befolgt worden, hieß es seitens der Behörde. Daraufhin hatte die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen.

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Es habe sich im Laufe der Ermittlungen nicht feststellen lassen, auf welchem Weg die Infektionen erfolgt seien, begründet Passade die Einstellung. Die Beschuldigten könnten somit nicht für den Tod der Bewohnerin verantwortlich gemacht werden. Passade ließ durchblicken, dass ein solches Ergebnis aufgrund der schwierigen Beweislage von vornherein zu erwarten gewesen sei.

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