Corona-Pandemie Für Beschäftigte an weiterführenden Schulen starten die Impfungen

In Bremen sollen am kommenden Wochenende die Corona-Impfungen für Beschäftigte an weiterführenden Schulen starten. Laut Gesundheitsbehörde sind alle Impftermine bis Ende Mai vergeben.
29.04.2021, 14:59
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Für Beschäftigte an weiterführenden Schulen starten die Impfungen
Von Christoph Bähr

Die Impfkampagne im Land Bremen geht weiter voran. Bislang wurden insgesamt 157.292 Menschen in Impfzentren oder durch mobile Teams geimpft, wie die Gesundheitsbehörde am Donnerstag mitteilte. 58.190 davon haben bereits eine zweite Impfung erhalten. Die ersten Impfungen für Beschäftigte an weiterführenden Schulen sollen laut Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard am kommenden Wochenende beginnen. Auch die ersten Beschäftigten der Kinder- und Jugendhilfe haben bereits Impfeinladungen erhalten.

„Leider können wir aber noch nicht allen Beschäftigten kurzfristig Termine ermöglichen. Der Impfstoff ist weiter sehr knapp und begrenzt uns in der Geschwindigkeit, gleichzeitig schaffen wir es in der für Bremen höchstmöglichen Geschwindigkeit zu impfen“, sagte Bernhard. „Es wird aber noch weitere Wochen dauern, bis wir allen Impfberechtigten der Priogruppe 3 und danach auch endlich allen Bremerinnen und Bremern ein Impfangebot unterbreiten können.“ In der Priorisierungsgruppe 3 befinden sich rund 6000 Beschäftigte an weiterführenden Schulen sowie rund 4000 Beschäftigte der Kinder- und Jugendhilfe. Diese werden in den kommenden Wochen nach und nach Termincodes über ihre Arbeitgeber erhalten.

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Laut Gesundheitsbehörde werden in den Bremer Impfzentren im April und Mai folgende Gruppen geimpft: Bewohnerinnen und Bewohner sowie Personal von Einrichtungen für Geflüchtete, Frauenhäusern, Einrichtungen für Wohnungslose sowie der Justizvollzugsanstalt. Dazu sind Impfungen vorgesehen für Lotsen, die Polizei, das Ordnungsamt und den Katastrophenschutz, Personal an allgemeinbildenden Schulen sowie in der Kinder- und Jugendpflege und priorisierte Mitarbeiter der öffentlichen Daseinsvorsorge.

Seit Ostern sind auch niedergelassene Fach- und Hausärzte an den Impfungen beteiligt. Noch seien deren Impfstoffmengen äußerst knapp, heißt es in der Mitteilung. Die niedergelassenen Ärzte haben aktuell die Aufgabe folgende Gruppen zu impfen: immobile Patientinnen und Patienten, Personen mit Vorerkrankungen der Priorität 2 und 3 laut Impfverordnung, Kontaktpersonen von Menschen mit Pflegegrad, die über 70 sind oder an einer Vorerkrankung leiden, sowie pflegende Angehörige.

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Zurzeit seien alle Impftermine bis Ende Mai ausgebucht, teilte die Gesundheitsbehörde mit. Weitere priorisierte Gruppen aus der Priorisierungsgruppe 3 werden so bald wie möglich ein Impfangebot erhalten und werden dann benachrichtigt. Vorausblickend schrieb die Gesundheitsbehörde: „Nach Ankündigungen des Bundesministeriums für Gesundheit soll im Juni die Priorisierung aufgehoben werden. Im Juni steht darüber hinaus den Ärztinnen und Ärzten in sehr großem Umfang Impfstoff zur Verfügung, sodass die gemeinsame Impfkampagne dann rasch alle Bevölkerungskreise erreichen kann.“

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