Bremer Hüttenhafen Fässer mit Gefahrgut kontaminieren Boden bei Unfall

Im Bremer Stadtteil Häfen zu einem Unfall mit Gefahrgut. Im Hüttenhafen schlugen vier Fässer mit Kaliumhydroxid Leck und kontaminierten den Boden sowie das Wasser des Hafenbecks. Verletzt wurde niemand.
24.01.2022, 11:03
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Fässer mit Gefahrgut kontaminieren Boden bei Unfall
Von Mario Nagel

Zu einem größeren Einsatz von Polizei und Feuerwehr im Hüttenhafen ist es am Sonntagabend gekommen. Gegen 19.45 Uhr wurden die Rettungskräfte alarmiert, als es auf einem Massengutschiff zu einem Unfall kam. Das Schiff verlud mit einem bordeigenen Kran Gefahrgut, als vier Fässer, gefüllt mit circa 150 Litern Kaliumhydroxid, von einer Palette fielen. Die Fässer schlugen Leck und kontaminierten sowohl den Boden als auch das Wasser des Hafenbeckens.

Lesen Sie auch

Die Bremer Wasserschutzpolizei und die Feuerwehr Bremen leiteten Sicherheitsmaßnahmen ein. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Wie die Polizei mitteilte, löste sich das Kaliumhydroxid im Wasser, weshalb die Einsatzkräfte es nicht mehr beseitigen konnten. Die Beamten stellten die Personalien des ukrainischen Kapitäns sowie weiterer Zeugen fest und ordneten zudem eine sogenannte Sicherheitsleistung von 2000 Euro an, wie es in der Mitteilung heißt. Die Ermittlungen dauern an.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+