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Britische Kultband veröffentlicht neues Album
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Coldplay und ihre "Ghost Stories"

Uwe Dammann 06.03.2014 0 Kommentare

Coldplay
Die Band Coldplay veröffentlicht im Mai ein neues Album. Der Song „Magic“ ist bereits vorab als Download zu hören. Coldplay hat weltweit 80 Millionen Tonträger verkauft und gehört damit zu den erfolgreichsten internationalen Bands. (Jacek Turczyk, dpa)

Das sechste Studioalbum von Coldplay soll bald in den Läden stehen: „Ghost Stories“ wird am 19. Mai erhältlich sein. Es beinhaltet die Single „Magic“, die im typischen Coldplay-Stil mit sparsamen, aber eindrucksvollen und häufig wiederkehrenden Songelementen daherkommt.

Vor drei Jahren präsentierten Coldplay ihr Album „Mylo Xyloto“ und werden nun im Mai das offizielle Follow-Up veröffentlichen: „Ghost Stories“ wird neun neue Lieder enthalten – unter anderem die Single „Magic“, die bereits online zu hören ist. Wer sich das Album jetzt schon auf I-Tunes vorbestellt, bekommt den Song „Magic“ als gratis Download dazu.

Die Titel der neuen Songs sind insgesamt genau so mysteriös wie das Album selbst. „Always in my head“ ist der erste Song auf der CD, „A Sky full of Stars“ der vorletzte, und mit kurz und bündig „O“ wird das Album beendet. Zum Lied „Midnight“ gibt es bereits ein Musikvideo; der Song soll auch demnächst in Deutschland im Radio zu hören sein. Mit dem neuen Album will die Band ihre Erfolgsgeschichte fortsetzen. Coldplay, bestehend aus Chris Martin, Jonny Buckland, Will Champion und Guy Berryman, ist eine der weltweit erfolgreichsten Bands des vergangenen Jahrzehnts. Die Band hat knapp 80 Millionen Tonträger weltweit verkauft, davon 50 Millionen Alben.

Martin, Berryman, Buckland und Champion lernten sich als Studenten am University College London kennen und gründeten im September 1996 eine Band. Martin studierte Alte Geschichte, Buckland Mathematik, Astrophysik und Astronomie und Champion Anthropologie. Berryman studierte zunächst Ingenieurswissenschaften und später Architektur.

Im Gegensatz zu allen anderen Bandmitgliedern schloss er kein Studium ab. Chris Martin und Jonny Buckland, die sich in der Orientierungswoche am College kennenlernten, waren die ersten Mitglieder der Band. Ursprünglich gründeten die vier Mitglieder die Gruppe unter dem Namen „Starfish“. Unter diesem Namen spielten die Musiker zunächst einige Gigs in kleineren Clubs in Camden.

Im März 1998 erschien die „Safety“-EP, von der nur 500 Kopien veröffentlicht wurden. Diese dienten größtenteils als Demo, sodass lediglich 50 Kopien in den offiziellen Verkauf gingen. Die EP ist somit eine Rarität und wird unter Sammlern enorm hoch gehandelt. Coldplay wurden daraufhin vom kleinen Independent-Label Fierce Panda Records unter Vertrag genommen. Die erste Veröffentlichung war die „Brothers and Sisters“-EP, die im Februar 1999 in gerade einmal vier Tagen aufgenommen wurde. Im Frühling 1999 unterschrieben Coldplay einen Fünf-Alben-Vertrag bei Parlophone, wo sie bis heute unter Vertrag sind. Nach ihrem ersten Auftritt beim legendären Glastonbury-Festival ging die Band ins Studio, um ihre dritte EP „The Blue Room“ aufzunehmen. Bei der Produktion kam es zu Streitereien innerhalb der Band, sodass Champion durch Martin aus der Band geworfen wurde, jedoch kurz darauf wieder zurückgeholt wurde. Um weiteren Ärger zu vermeiden, beschlossen die vier, Regeln innerhalb der Band einzuführen: 1. Gewinne werden geteilt, 2. Drogenkonsum führt zum Ausschluss aus der Band – da bisher die Band besteht, scheint man sich an diese Regeln gehalten zu haben.

Fester Bestandteil in der Boulevardpresse ist mittlerweile Sänger Chris Martin, der mit Schauspielerin Gwyneth Paltrow liiert ist und deshalb seinen Wohnsitz nach Los Angeles verlegte. Das erste Album „Parachutes“ wurde auf Anhieb ein riesiger kommerzieller Erfolg und auch von den Kritikern hoch gelobt.

Insgesamt wurde das Album weltweit bis heute über neun Millionen Mal verkauft. Noch erfolgreicher war das Album „Viva la Vida“ Nicht nur, dass es selbst in zahlreichen Ländern den ersten Platz der Charts eroberte: Mit der Single „Viva la Vida“ schafften Coldplay es erstmals auch in den Singles-Charts in Großbritannien und den USA bis an die Spitze. Bei den Grammy Awards 2009 gewannen sie am Ende drei Grammys bei sieben Nominierungen.

Ihre Single „Viva la Vida“ wurde als „bester Song“ und „beste Pop-Darbietung einer Gruppe“ ausgezeichnet, während ihr Album „Viva la Vida or Death and All His Friends“ als „bestes Rockalbum“ prämiert wurde – ob das neue Album „Ghost Stories“ einen ähnlichen Hype um die Band auslöst, bleibt abzuwarten.


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