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Fernsehpreise für Radio-Bremen-Produktionen

Iris Hetscher 01.02.2019 1 Kommentar

Maren Kroymann freut sich über die Auszeichnung in der Kategorie
Maren Kroymann freut sich über die Auszeichnung in der Kategorie "Beste Comedy" für ihre Sendung "Kroymann". (Henning Kaiser/dpa)

Über gleich mehrere Auszeichnungen beim „Deutschen Fernsehpreis“ kann sich Radio Bremen freuen. Bei der Verleihung der Trophäen am späten Donnerstagabend in Düsseldorf wurden die Sketch-Comedy „Kroymann“ („Beste Comedy“) und der TV-Zweiteiler „Gladbeck“ („Bester Mehrteiler“) geehrt. „Wir sind sehr stolz auf diesen Preis“, erklärte Programmdirektor Jan Weyrauch; man sei davon aber auch überrascht worden. Umso mehr freue er sich insbesondere über den Preis für das Format „Kroymann“, das gemeinsam mit dem SWR und dem NDR produziert wird.

Die Sketch-Comedy, die die Schauspielerin, Musikerin und Satirikerin Maren Kroymann in den Mittelpunkt stellt, sei „Unterhaltung mit Haltung. Manchmal so schonungslos, dass einem das Lachen im Halse stecken bleibt“, so Weyrauch. Das Format hat im vergangenen Jahr bereits einen Grimme-Preis gewonnen. Auch die zweite Staffel geht dieses Jahr ins Rennen um den wichtigsten Preis für deutschsprachiges Qualitätsfernsehen. Außerdem gab's für „Kroymann“ bisher den Studio-Hamburg-Nachwuchspreis, den Juliane-Bartel-Medienpreis und eine Auszeichnung der Akademie für Fernsehen. Die Folgen sind in der ARD-Mediathek abrufbar.

Der zweiteilige Fernsehfilm über das Geiseldrama von Gladbeck im Jahr 1988 wurde nicht nur als bester Mehrteiler geehrt. Für Albrecht Schuch gab's die Trophäe „Bester Schauspieler“ für die Rolle eines Fotoreporters in „Gladbeck“, aber auch für seine Arbeit in „Der Polizist und das Mädchen“ sowie „Kruso“ . Ueli Christen gewann in der Kategorie „Bester Schnitt“. „Gladbeck“ wurde von Radio Bremen in Kooperation mit der ARD-Produktionsgesellschaft Degeto finanziert.

Als beste Primetime-Show konnte sich bei den Fernsehpreisen „Let's Dance“ (RTL) gegen „Ninja Warrior Germany – Die stärkste Show Deutschlands“ (ebenfalls RTL) und „Wer weiß denn sowas? XXL“ (ARD/HR/NDR) durchsetzen. Bei den Unterhaltungsmoderatoren erhielt Luke Mockridge unter anderem für „Luke! Die Schule und ich“ (Sat.1) den Zuschlag der Jury. Als „Beste Unterhaltung Late Night“ wurde „Inas Nacht“ (ARD/NDR) mit Kabarettistin, Sängerin und Moderatorin Ina Müller ausgezeichnet. Bei den Dokumentationen konnte „Kulenkampffs Schuhe“ (ARD/SWR/HR) die Ehrung einfahren. In der Doku wirft Autorin Regina Schilling als Kind eines Kriegsheimkehrers einen ganz subjektiven Blick auf Deutschlands große Entertainer wie den gebürtigen Bremer Hans-Joachim Kulenkampff, auf Peter Frankenfeld und Hans Rosenthal – und entwickelt die These, dass die Stars Therapeuten einer traumatisierten Generation waren.  Der Ehrenpreis für das Lebenswerk ging an Jürgen von der Lippe. Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von den großen TV-Anbietern verliehen.


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