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Yoel Gamzou bleibt bis 2022
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Musikdirektor des Theater Bremen verlängert Vertrag

29.01.2018 0 Kommentare

Seinen Einstand am Pult der Bremer Philharmoniker gab der 1988 geborene Gamzou im September.
Seinen Einstand am Pult der Bremer Philharmoniker gab der 1988 geborene Gamzou im September. (Theater Bremen)

Der israelisch-amerikanische Dirigent Yoel Gamzou, seit Beginn dieser Spielzeit Musikdirektor am Theater Bremen, verlängert frühzeitig seinen Vertrag bis 2022. Das gab das Theater am Montag bekannt. Außerdem trägt er ab sofort den Titel Generalmusikdirektor des Theater Bremen. Gamzou freue sich sehr auf die kommenden Jahre, heißt es in der Pressemitteilung. „Es ist eine riesige Freude und ein seltenes Privileg, in so einer besonderen Konstellation arbeiten zu dürfen – mit einem Spitzenorchester wie den Bremer Philharmonikern und einem sensationellen Sängerensemble. Das ist wirklich ungewöhnlich. Ich freue mich auf viele gemeinsame Erlebnisse mit dem Bremer Publikum in den kommenden Jahren“, sagt er.

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Und nicht nur bei ihm ist die Freude groß: „Es freut mich sehr, dass es gelungen ist, einen jungen Ausnahmekünstler wie Yoel Gamzou für insgesamt fünf Spielzeiten in Bremen zu verpflichten. Folgerichtig ist es, ihm nach seinem furiosen Einstieg die Funktion des Generalmusikdirektors des Theater Bremen zu übertragen", sagt Carmen Emigholz, Kulturstaatsrätin und Aufsichtsratsvorsitzende des Theater Bremen. Seinen Einstand am Pult der Bremer Philharmoniker gab der 1988 in Tel Aviv geborene Gamzou im September bei der ersten Musiktheaterpremiere der Spielzeit, „Lady Macbeth von Mzensk“ von Dmitri Schostakowitsch. Im März folgt „Die Fledermaus“, im Juni das David Bowie-Musical „Lazarus“.

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"Immer wieder gibt es Situationen, in denen man reagieren muss auf besondere Umstände und noch wichtiger: auf Künstlerpersönlichkeiten. Dann heißt es, bewährte Konstellationen neu zu denken und Neues gemeinsam zu wollen“, sagt Theaterintendant Michael Börgerding in Bezug auf die Vertragsverlängerung. Für Carmen Emigholz hat sich die künstlerisch-strategische Entscheidung für das Theater Bremen und die Bremer Philharmoniker, die neu geschaffene Doppelspitze mit Persönlichkeiten wie Yoel Gamzou und Marko Letonja zu besetzen, schon jetzt als richtig und inspirierend erwiesen. "Mit ihren individuellen Handschriften werden sie die künstlerischen Profile des Orchesters und der Musiktheatersparte weiter schärfen und dem Publikum somit ein vielseitiges Angebot unterbreiten“, sagt Emigholz.


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