Wende im November 1989

Bremen nach dem Mauerfall

Nach der Grenzöffnung im November 1989 kamen Millionen Besucher aus der DDR in die Bundesrepublik. Auch in Bremen war jede Menge los.
12.11.2019, 13:52
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Bremen nach dem Mauerfall
Von Olga Gala

Bremen nach dem Mauerfall: In der Innenstadt ist es voll. Überall parken Trabis, Wartburgs und Ladas. Auf dem Marktplatz gibt es kostenlose Suppe und unzählige Bremer haben ihre Betten als Nachtquartier für Besucher aus dem Osten angeboten. Vor allem aus Rostock sind viele Gäste gekommen. Die Hansestadt in der DDR ist Bremens Partnerstadt. In der dortigen Zeitung stand wenige Tage nach dem Mauerfall sogar eine Einladung, nach Bremen zu kommen und sich die Stadt anzusehen.

Und die Rostocker kamen. Der Besucherandrang wurde wohl zusätzlich noch durch das in Rostock kursierende Gerücht angefeuert, in Bremen gebe es statt der üblichen 100 Mark Begrüßungsgeld 200 Mark. Das Gerücht erwies sich zwar als falsch. Doch auf den Postämtern bildeten sich trotzdem lange Schlangen. Dort gaben die Beamten an die DDR-Bürger nämlich das Begrüßungsgeld aus. Und viele der Besucher aus der DDR gaben es gleich wieder in den Kaufhäusern der Innenstadt aus. Wir zeigen Bilder vom November 1989 in Bremen.

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