Pläne des Sozialressorts Spielplätze in Bremen öffnen nicht vor dem 11. Mai

Das Bremer Sozialressort arbeitet derzeit an einem Plan für die Öffnung der Spielplätze. Maßgeblich hänge der Schritt jedoch von den Absprachen zwischen Bund und Länder ab.
30.04.2020, 09:37
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Spielplätze in Bremen öffnen nicht vor dem 11. Mai
Von Lisa-Maria Röhling

Ein Plan für die Öffnung der Spielplätze wird im Bremer Sozialressort intensiv vorbereitet. Die Entscheidung für diesen Schritt soll aber maßgeblich von den Absprachen zwischen dem Bund und den Ländern abhängen. Einen Bremer Alleingang soll es nach Informationen des WESER-KURIER nicht geben. Sollten sich die Länder auf die Öffnung der Spielflächen einigen, sei das allerdings nicht vor dem 11. Mai denkbar.

Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) hatte sich zuletzt in einem Interview mit der Zeitung „Die Welt“ dafür stark gemacht, dass Spielplätze schrittweise geöffnet werden. „Es fällt mir zunehmend schwer zu begründen, warum wir intensiv über die Wiederaufnahme der Fußball-Bundesliga und Geisterspiele debattieren und gleichzeitig die Spielplätze geschlossen halten wollen.“ Deshalb soll das Thema in der Sitzung der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten am Donnerstag angesprochen werden.

Das Bremer Sozialressort hatte bereits Mitte April bestätigt, dass Konzepte für eine Spielplatzöffnung in Arbeit sind. Allerdings müsse zunächst eine Abwägung stattfinden, zwischen den Bedürfnissen der Kinder, den Hygienerichtlinien und der Entwicklung der Infektionsrate. Dabei gehe es konkret darum, ob und wie Schilder an den jeweiligen Spielplätzen angebracht werden und wie Abstandsregeln auf den Flächen umgesetzt werden können, so ein Sprecher der Behörde.

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