An Baustelle tut sich nichts

Langfristige Parkverbote sind im Viertel ein Aufreger

Die halbe Schönhausenstraße und die komplette Herderstraße sind bereits seit Wochen mit einem Parkverbots-Schilderwald zugepflastert, ein Ärgernis für die Anwohnerschaft, die Knöllchen fürs Parken kassiert.
17.08.2020, 07:45
Lesedauer: 1 Min
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Langfristige Parkverbote sind im Viertel ein Aufreger
Von Sigrid Schuer
Langfristige Parkverbote sind im Viertel ein Aufreger

Im Viertel ärgern sich Anwohner über Parkverbote in der Herderstraße und in der Schönhausenstraße (Archivbild).

Walter Gerbracht

.Mit einem Parkverbotsschilderwald zugepflastert ist bereits seit vielen Wochen die halbe Schönhausenstraße. Das Parkverbot gilt werktags von 7 bis 18 Uhr. Das sorgt bei der Anwohnerschaft für zunehmenden Unmut, auch in der angrenzenden Herderstraße, in der ebenfalls bis hinauf zur Bismarckstraße das umfangreiche Parkverbot gilt. Der Vorwurf: Diejenigen Anwohner, die auf ihr Auto angewiesen sind, kassierten Knöllchen, sobald sie vor ihrer Haustür parkten. Zumal sich tagelang auf der Baustelle nichts täte. In der Herderstraße dasselbe Bild: Ein Wald aus Parkverbotsschildern und kaum parkende Autos. Was ist da los in der Schönhausenstraße, in deren Mitte zurzeit lediglich eine Baulücke bebaut wird? Dort steht allerdings keine Armada von Baufahrzeugen.

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Karen Stroink, Sprecherin beim Senator für Inneres, sagt dazu auf Anfrage des WESER-­KURIER kurz und bündig: „Die Parkverbotsschilder wurden in der Schönhausenstraße aufgestellt, um die Baustellentätigkeit zu ermöglichen. Wer das Parkverbot missachtet, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die entsprechend geahndet wird“. Noch sei nicht absehbar, wie lange die Absperrungen noch bestehen werden.

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