Galopprennbahn Nach Ablehnung des Eilantrags: Rennverein legt Beschwerde ein

Das Ringen um die Rennbahn nimmt kein Ende: Weil das Verwaltungsgericht einen Eilantrag des Rennvereins ablehnte, wurde jetzt Beschwerde eingelegt – das sind die Gründe
09.06.2022, 15:19
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Nach Ablehnung des Eilantrags: Rennverein legt Beschwerde ein
Von Mathias Sonnenberg

Dieser Weg ist noch lang nicht am Ende: Erwartungsgemäß hat der Bremer Rennverein Beschwerde gegen die Ablehnung des Verwaltungsgerichts eingereicht, per Eilantrag den Bau der Wegeverbindung über das Gelände der Galopprennbahn zu stoppen. Frank Lenk als Präsident des Rennvereins begründete die Beschwerde mit der realistischen Chance, den Weg als dauerhafte Überquerung doch noch verhindern zu können. "Wir haben jetzt zwei Wochen Zeit, die Beschwerde zu begründen", erklärte Lenk. Es könne aber auch sein, dass der Rennverein sogar noch von der Möglichkeit einer Fristverlängerung Gebrauch mache.  

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Wie berichtet, wurde der Eilantrag abgelehnt, weil der Verein nicht mehr Eigentümer des Geländes sei und somit keinen Einfluss nehmen auf Dinge könne, die dort geplant seien. Der Rennverein ist gegen die Wegeverbindung auf dem Gelände der Galopprennbahn, weil damit eine weitere Nutzungsmöglichkeit für Galopprennen ausgeschlossen wird. Laut Lenk sei die Beschwerde nur konsequent. "Wir wollen auf dem Gelände ja nichts verhindern, sondern Teil des Nutzungskonzeptes sein", erklärte er. Eine um 70.000 Euro teurere Weg-Variante, mit der weiterhin Rennen möglich gewesen wären, war von der Politik verworfen worden.

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