Corona-Hilfe

Bremer Studierende stellen knapp 200 Anträge auf Darlehen

Nach Angaben des Studierendenwerks Bremen haben seit Mitte April 189 Studierende Anträge auf Darlehen gestellt. Der Senat hatte den Darlehensfonds auf 500.000 Euro aufgestockt.
22.05.2020, 05:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Bremer Studierende stellen knapp 200 Anträge auf Darlehen
Von Nina Willborn
Bremer Studierende stellen knapp 200 Anträge auf Darlehen

Laut Studierendenwerk gehen im Bundesland Bremen 72 Prozent der Studierenden einer Erwerbstätigkeit nach.

Sebastian Gollnow/dpa

Weil durch die Pandemie und die Schließung vieler Betriebe und Einrichtungen den Studierenden die Nebenjobs weggebrochen waren, hatte der Senat Mitte April beschlossen, den Darlehensfonds des Studierendenwerks um 440.000 Euro auf 500.000 Euro aufzustocken. Mit dem Geld werden für bis zu drei Monate zinslose Darlehen bis zu 500 Euro pro Monat für diejenigen finanziert, die sich in einer Notlage befinden und diese nachweisen können.

Lesen Sie auch

Bis Ende letzter Woche hatten laut Hauke Kieschnick, Geschäftsführer des Studierendenwerkes, 189 Studierende Anträge gestellt, 59 davon sind positiv beschieden worden. Ein Gutteil der Anträge befindet sich noch in der Bearbeitung, knapp 30 wurden abgelehnt. Das berichtete Kieschnick im Ausschuss für Wissenschaft, Medien, Datenschutz und Informationsfreiheit. „Das Instrument wird gut angenommen, wenn auch die Zahl der Anträge nicht mehr so stark zunehmend ist wie am Anfang“, sagte Kieschnick. Vor sechs Wochen habe man in Erwartung vieler Anträge intern Post- und Beratungswege verkürzt. Kieschnick: „Die Bearbeitung läuft reibungslos.“

Besonders Studenten und Studentinnen aus dem Ausland, die kein Bafög beziehen können, beantragten die Darlehen. Die Gründe, aus denen Anträge abgelehnt würden, sind laut Kieschnick unterschiedlich. Teils zögen die Studierenden sie selbst zurück, teils seien die erforderlichen Nachweise zum Beispiel über Verdienstausfälle nicht geliefert worden, bei wieder anderen ergebe sich nach Durchsicht der Unterlagen, dass gar keine finanzielle Notlage vorliege.

Lesen Sie auch

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+