Drei Standorte geplant

Schausteller wollen Buden in Bremen aufstellen

Einen richtigen Weihnachtsmarkt kann es wegen der Corona-Pandemie nicht geben. Aber mit ein paar Buden wollen Schausteller für festliche Stimmung in der Stadt sorgen.
05.12.2020, 11:18
Lesedauer: 1 Min
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Schausteller wollen Buden in Bremen aufstellen
Von Justus Randt

Einen Weihnachtsmarkt mit Karussells und Glühweinbuden kann es in diesem Jahr nicht geben. Aber "eine temporäre weihnachtliche Bebauung", wie es Bettina Robrahn-Böker nennt. Die Geschäftsführerin der Veranstaltungsgesellschaft Bremer Schausteller (VBS) ist die Organisatorin der Markt-Alternative. "Der Antrag liegt schon länger beim Ordnungsamt, eigentlich ist alles schon klar, wir rechnen am Montag mit einer Zusage.

Die würde bedeuten, dass insgesamt rund 20 Schaustellergeschäfte an drei Stellen in der Stadt aufgebaut werden könnten. „Das sind Flächen am Bahnhof, am Liebfrauenkirchhof und im Bereich der Bürgerschaft.“ Sobald dann die Strom- und Wasserversorgung gelegt sei, könne es losgehen - voraussichtlich noch in derselben Woche. „Uns fehlen natürlich schon zwei Adventswochenenden. Es zählt jeder Tag, damit es sich für die Betreiber ansatzweise rechnet“, sagt Bettina Robrahn-Böker.

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Wenn alles kommt, wie geplant, werden vor allem Süßwarengeschäfte vertreten sein. „Es muss ja alles zum Mitnehmen sein“, erklärt die Organisatorin. Madeltüten, Crêpes oder Brezeln seien eben „leicht in die Tüte zu bekommen“. Bratwurst, Steak und Kartoffelpuffer sollen ebenfalls angeboten werden. Nicht im Programm sind Fahrgeschäfte und Stände, an denen Alkohol ausgeschenkt wird - also gibt es auch keinen Glühwein. Weihnachtsbuden, so ist es geplant, sollen bis einschließlich 23. Dezember geöffnet sein.

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