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Endspurt bei Kühne + Nagel

Nina Willborn 15.07.2019 10 Kommentare

Der große rote Kran ist abgebaut: Rund anderthalb Jahre nach Beginn des Hochbaus sieht die neue Kühne+Nagel-Zentrale von außen schon bezugsfertig aus.
Der große rote Kran ist abgebaut: Rund anderthalb Jahre nach Beginn des Hochbaus sieht die neue Kühne+Nagel-Zentrale von außen schon bezugsfertig aus. (Christian Walter)

Wenn man von der Neustadt-Seite aus rüberguckt, sieht der neue Stammsitz von Kühne + Nagel an der Ecke Wilhelm-Kaisen-Brücke/Martinistraße aus, als wäre er schon so gut wie fertig. Seit einer Woche ist der rote Riesenkran verschwunden, der das Bild der zweiten großen Baustelle nach dem City-Gate (seit Mai fertig) mehr als ein Jahr lang geprägt hat. Abgebaut wurde er am 9. und 10. Juli und damit nach Informationen des WESER-KURIER genau an den Tagen, die der Zeitplan von Generalunternehmer Walter Hellmich dafür vorsah.

Die Rohbauarbeiten an dem dreiteiligen Neubau mit den bislang „A“, „B“ und „C“ genannten Gebäuden sind gut rund anderthalb Jahre nach dem Beginn des Hochbaus im Februar 2018 so gut wie abgeschlossen. Auch fast alle Fenster sind inzwischen eingebaut, nur im Gebäude „A“, dem zehnstöckigen Hochhaus, fehlen sie noch an der Seite zum Flachbau hin.

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Deshalb steht an dieser Seite noch das Gerüst. Aber der Endspurt auf der Baustelle hat begonnen. Für den 30. September ist die Schlüsselübergabe des insgesamt rund 26 Millionen Euro teuren August-Kühne-Hauses geplant. In der ersten Oktoberwoche sollen dann die ersten hundert von insgesamt 725 Beschäftigten einziehen, die ihre Arbeitsplätze in der neuen Deutschlandzentrale des Logistik-Unternehmens haben werden.

Am weitesten sind die Arbeiten derzeit im sogenannten „Bauteil B“ fortgeschritten, das direkt an die Nachbarbebauung der Firmenzentrale grenzt. Dort sind einige der insgesamt rund 80 Mitarbeiter der verschiedenen Gewerke, die in diesen Tagen auf der Baustelle zu finden sind, bereits damit beschäftigt, Teppiche zu verlegen und den Einbau des Sanitärporzellans vorzubereiten.

Im „Bau C“ dagegen, dem mittleren und mit drei Etagen flachsten der drei Gebäude, in dem bislang der rund 75 Meter hohe rote Kran stand, kann erst jetzt begonnen werden, die Decke zu schließen, Estrich auf den Böden zu verteilen und den Innenausbau voranzutreiben. Im rund 44 Meter hohen „Gebäude A“ wird von unten nach oben gearbeitet. Seit ein paar Tagen sind alle Decken fertig.

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Zuvor waren von oben alle Treppenelemente in das spätere Treppenhaus hinabgelassen – die ersten rund 50 Meter tief – und auf wenig Raum so manövriert worden, dass sie zusammen mit den Podesten für die einzelnen Etagen betoniert werden konnten.

Die bislang größte logistische Herausforderung für das Team, das auf der insgesamt rund 14 000 Quadratmeter großen Baustelle arbeitet, war Ende Juni auch für Betrachter von außen sichtbar: der Einbau der großen Fensterfront im Besprechungsraum, der sich über den neunten und zehnten Stock im künftigen Kühne+Nagel-Turm erstreckt. Die knapp drei mal sechs Meter großen Glasscheiben, jede 1,1 Tonnen schwer, konnten nur mit Hilfe einer speziellen Glas-Saug-Batterie eingesetzt werden.

Zudem musste das Ganze von außen passieren, anders als beim „normalen“ Fenstereinbau. Für den Einbau wurde ein Kran aufs Dach gehoben, der die von großen Saugnäpfen festgehaltenen Scheiben in ihre späteren Positionen brachte.

Übrigens: Zuletzt sorgten die zusätzlichen Aufbauten auf dem Dach für Verwunderung bei einigen Bremerinnen und Bremern. Sie fehlen nämlich auf der stilisierten Zeichnung des Gebäudes, die auch als Hinweistafel an der Baustelle steht. Es sind Lüftungsanlagen und Rückkühlwerke.


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Leserkommentare
suziwolf am 22.10.2019 13:29
@Wesersteel ...

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Oder Vorhandene mit Rammschutz ausrüsten ?
Bremen-Fan am 22.10.2019 13:25
Was ist "mangelnde soziale Kompetenzen"? Oder wollte @daa2011 einfach ein Schlagwort benutzen, um Bremer Eltern schlecht zu reden, die ihre Kinder in ...
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