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Leo's Abenteuerpark
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Kinder testen neuen Indoorspielplatz in der Überseestadt

Sarah Haferkamp 01.10.2019 0 Kommentare

Nach zwei Stunden toben in Leo's Abenteuerpark waren die beiden Zwillinge erschöpft. Sie möchten aber auf jeden Fall wiederkommen.
Nach zwei Stunden toben in Leo's Abenteuerpark waren die beiden Zwillinge erschöpft. Sie möchten aber auf jeden Fall wiederkommen. (Frank Thomas Koch)

Passender könnte eine Adresse kaum lauten: Am Donnerstag eröffnet am Löwenhof in der Überseestadt mit Leo’s Abenteuerpark ein neuer Indoorspielplatz in Bremen. Auf dem Gelände des Kaffee-Quartiers hatte das aus Schweden stammende Unternehmen Leo‘s Lekland seit Jahresbeginn an seinem ersten deutschen Standort gebaut. Im kommenden Jahr soll ein weiterer in Braunschweig folgen. Warum nun in Bremen die erste deutsche Dependance eröffnet wird, erklärt Standortleiterin Melanie Kudling mit dem Konzept: „Wir setzen darauf, in mittlere Großstädte zu expandieren.“ Inzwischen betreibt das schwedische Unternehmen 47 Anlagen in Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland – und nun auch zentrumsnah in Bremen. Was der Indoorspielplatz zu bieten hat, hat der WESER-KURIER mit zwei Vierjährigen getestet.

Optisch ist der Spielplatz ansprechend gestaltet: Der Park stellt eine Mischung aus Dschungel und Savanne dar. Sauberkeit und Schutz sind wichtige Aspekte. „Jeden Morgen überprüfen die Mitarbeiter die komplette Anlage auf ihre Sicherheit“, versichert Kudling. Auf den ersten Blick unterscheidet sich Leo’s Spielland nicht von anderen Indoorspielplätzen in Bremen. Die Standortleiterin erklärt jedoch, dass sich der Abenteuerpark von den typischen Hüpfburgenlandschaften unterscheide und intensiver auf die Förderung von Spiel und Bewegung bei Kindern setze. An vielen Stellen im Park werden besonders Geschicklichkeit und Kraft von Kindern auf die Probe gestellt. Auch haben Kinder die Möglichkeit, sich untereinander in Schnelligkeit oder Ausdauer zu messen. Für alle Altersstufen ist etwas dabei. Für Krabbelkinder und Laufanfänger steht ein besonders gesicherter Bereich zur Verfügung. Außerdem können jugendliche oder erwachsene Besucher auf der Hochebene in fünf Metern Höhe Basketball spielen. 

Zahlreiche Attraktionen 

Bei einem ersten Rundgang mit den vierjährigen Testkindern Juna und Mads wird schnell klar, dass an vielen Stationen Geschicklichkeit gefragt ist. Ein 7,40 Meter hoher Vulkan erregt gleich die Aufmerksamkeit. Kinder ab vier Jahren können hier ihre Ausdauer beim Klettern beweisen. Schnell wird klar, dass Arme und Beine der eigentlich geübten Kletterer hier noch etwas zu kurz sind, um die Griffe gut zu erreichen. Auch braucht es viel Mut und auch Unterstützung von Erwachsenen, um wieder Richtung Erdboden zu rutschen. Dennoch zeigen sich die Zwillinge begeistert und fordern die Erwachsenen immer aufs Neue. „Der Vulkan ist eines der Markenzeichen und bisher an allen Standorten zu finden“, erläutert Kudling.

Nun wollen die Kinder Trampolin springen. Bloß wo? Denn Trampoline gibt es in Leo’s Abenteuerpark viele. An einer Buzzerwand mit Trampolinen können die Besucher Reaktionsfähigkeit und Schnelligkeit testen, dafür leuchten an verschiedenen Stellen Lichter auf, die mit den Händen erreicht werden müssen. Für die Testkinder ist das noch nichts. Die erwachsenen Tester haben hier aber sehr viel Spaß und kommen richtig ins Schwitzen.

Juna und Mads werden auf der Hochebene fündig. Um das Trampolin zu erreichen, ist jedoch erst eine weitere Kletterpartie angesagt. Die gesamte Hochebene ist durch gesicherte Kletterbereiche miteinander verbunden. Beim Durchlaufen treffen die Kinder immer wieder auf kleine Hindernisse wie Hängebrücken oder von der Decke hängende Sandsäcke, die überwunden werden müssen. Wenn ein Ausgang mit einer Rutsche lockt, wird auch dieser genommen. Schließlich erreichen die Kinder ihr Ziel: das Trampolin. Hüpfen in fünf Metern Höhe. Juna und Mads können davon nicht genug bekommen. Doch dann erregt eine Rutsche, die in einem Bällebad endet, die Aufmerksamkeit der Kinder. Direkt daneben entdecken sie schließlich eine kurvige Rutschbahn, die durch eine Besonderheit auffällt: Die Kinder können hier beim Rutschen gegeneinander antreten, gemessen wird mithilfe von Buzzern, die beim Start und am Ende der Rutsche gedrückt werden müssen. Über dem schnellsten Rutscher leuchtet ein Lämpchen.

Vom Nilpferdrücken zum Hindernis-Parcours

Gleich danach geht es in den Fuhrpark, wo die Zwillinge auf Dreirädern herumkurven und den Rücken eines Nilpferdes erklimmen. Die Tiere im Park sind so groß wie die Originale in freier Wildbahn. Gleich danach entdeckt der Nachwuchs einen weiteren Raum, in dem ein Hindernis-Parcours im Stil der TV-Show „Ninja Warrior“ absolviert werden muss. Für Juna und Mads ist das noch nichts. Sie laufen lieber ein Wettrennen auf einer entsprechend ausgestatteten Bahn. Nachdem noch weitere der zahlreichen Rutschen ausprobiert worden sind, endet das zweistündige Test-Toben mit müden, aber glücklichen Zwillingen. Und auch die großen Tester sind erschöpft, denn sämtliche Attraktionen sind so konzipiert, dass Erwachsene die Kinder beim Klettern begleiten oder eben selbst jede Menge Spaß haben können.

Fazit: Juna und Mads möchten bald wiederkommen. Vor allem das Trampolin in fünf Metern Höhe, die zahlreichen Rutschen und die Toiletten mit Spezial-Effekten haben es ihnen angetan. Die miteinander verwobene Hochebene und Wett-Rutsche kommen auch bei den großen Testern gut an. Insgesamt bietet der Park eine deutlich größere Fläche als vergleichbare Indoorspielplätze in Bremen. An Attraktionen ist aber nichts dabei, das besonders heraussticht. Für Familien, die im Bremer Innenstadtbereich leben, ist die gute Erreichbarkeit ein Pluspunkt.

Seit Oktober 2019 gibt es in Bremen auch einen Indoorspielplatz in Bremen, der Nahe dem Zentrum gelegen ist. In Leo's Abenteuerland kann auf mehr als 8000 Quadratmetern getobt werden.
Kinder können hier auf zwei Ebenen Trampolin springen, rutschen und sich im Wettlauf oder beim Fußball messen. Der WESER-KURIER hat den Park zur Eröffnung gestestet. Erreichbar ist Leo's Abenteuerpark mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Mit den Linien 2, 3 und 25 können Besucher beispielsweise bis zur Lloydstraße, zur Eduard-Schopf-Allee oder bis Doventor fahren. Auch kostenlose Parkplätze stehen zur Verfügung.
Der Klettervulkan und das Kletterlabyrinth sind die größten Attraktionen in der Kiddo Erlebniswelt in Bremen-Osterholz. Darüber hinaus können Kinder sich hier auf verschiedenen Trampolinen austoben oder mit Elektro-Karts um die Wette sausen. 
Fotostrecke: Diese Indoor-Spielplätze gibt es in Bremen und umzu

Leo’s Abenteuerpark eröffnet am 3. Oktober um 10 Uhr und bietet bis zum 6. Oktober zahlreiche Sonderaktionen. Geöffnet ist der Park an diesen Tagen bis 20 Uhr. Erwachsene haben in Begleitung von Kindern stets freien Eintritt. Die Preise für Kinder variieren: Sie liegen je nach Wochentag zwischen 9,90 Euro und 19 Euro. Am günstigsten ist der Eintritt dienstags, am teuersten ist der Besuch am Wochenende und an Feiertagen. Mitgebrachte Speisen und Getränke dürfen nicht verzehrt werden. Im Bistro werden neben Fast-Food-Gerichten aber auch Salate, Wraps oder Snackboxen mit Obst angeboten. Dort können außerdem mitgebrachte Trinkflaschen kostenlos an drei Wasserspendern aufgefüllt werden. Aus hygienischen Gründen darf der Spielbereich nur mit Socken betreten werden. Kostenlose Parkplätze stehen zur Verfügung. Auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln und einem kurzen Fußweg ist der Indoorspielplatz gut zu erreichen. Mit den Linien 2, 3 und 25 können Besucher beispielsweise bis zur Lloydstraße, zur Eduard-Schopf-Allee oder bis Doventor fahren.


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Leserkommentare
elfotografo am 22.10.2019 18:55
"Es ist doch ein Märchen, dass man mit einer Loge Geschäftskontakte akquiriert oder pflegt, geschweige denn Geschäfte abschließt."

Haben ...
FloM am 22.10.2019 18:51
@gorgon1:
Abgedroschen ist es den x-ten Kommentar mit undifferenzierten Anschuldigungen zu schreiben.

Die Erkenntnis, daß man Teil ...
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