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Graue Maus oder Stadt mit neuen Impulsen?
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Wo Bremen gut ist, und wo nicht

Stefan Lakeband 03.03.2018 9 Kommentare

Luftbild von Bremen
Ist Bremen eine lebenswerte Stadt? Um das zu beurteilen, gibt es objektive Kriterien. (Frank Thomas Koch)

Schönheit ist etwas sehr Subjektives. Das ist bei Personen so und bei Städten auch nicht anders. Wenn Menschen einen Ort mögen, spielt viel Gefühl hinein. Es gibt aber auch objektive Kriterien, die einen Standort lebenswert machen. Kategorien, in denen eine Stadt gut abschneiden kann – oder eben auch nicht.

Wer einen neuen Job in einer fremden Stadt antreten kann, schaut eben nicht nur aufs Gehalt, die Kollegen und die Firma, sondern auch aufs Drumherum (siehe Texte auf dieser Seite). Und hier scheint Bremen in der Außenwahrnehmung nicht gut wegzukommen. Das ist immer wieder zu hören, und das lässt auch eine Untersuchung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) vermuten.

In der Jobstudie 2017 befragte das Unternehmen 1400 Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in ganz Deutschland. Unter anderem wollte es wissen: „Welche Regionen in Deutschland kämen für Sie am ehesten in Frage, wenn Sie für eine neue Stelle umziehen würden?“  Dabei wird deutlich: Bremen liegt nicht ganz vorne – und auch nicht im Mittelfeld. Das kleinste Bundesland landete auf Rang zwölf. Gerade einmal vier Prozent der Befragten gaben an, dass sie am ehesten nach Bremen umziehen würden, um eine neue Stelle anzutreten. Mit weitem Abstand auf Rang eins liegt Bayern (23 Prozent). Warum Bremen nicht so beliebt ist, wird in der Studie nicht erläutert. Allerdings zeigt sie auch, dass die Loyalität Bremer Angestellter ihren Arbeitgebern gegenüber im Bundesvergleich sehr gering ist. Auf die Frage „Wie stark fühlen Sie sich Ihrem Arbeitgeber verbunden?“, ­sagten nur 20 Prozent der Bremer Befragten „sehr eng“. 38 Prozent gaben die Antwort „wenig verbunden“. In keinem anderen Bundesland zeigte sich eine solch große Distanz. Auch hierfür gibt die Untersuchung keine schlüssige Antwort. An einem zu geringen Gehalt dürfte es aber wahrscheinlich nicht liegen.

Laut einer Untersuchung der Arbeitnehmerkammer aus dem vergangenen Jahr verdienen Arbeitnehmer in Bremen 60 Euro mehr als der Bundesdurchschnitt. Daraus ergibt sich ein durchschnittliches Bruttogehalt von
3755 Euro im Monat. Das Internetportal ­Gehalt.de hat für Bremen Löhne knapp unter dem bundesweiten Niveau errechnet. Laut Gehaltsreport verdienen Angestellte aus der Luft- und Raumfahrtbranche in der Hansestadt am meisten. Durchschnittlich kommen sie auf etwa 77.000 Euro pro Jahr. Am schlechtesten wird in Bremen im Hotel- und Gaststättengewerbe bezahlt. Hier liegt das Durchschnittseinkommen bei knapp 29.000 Euro.

Scheinbar gute Zahlen verdecken Spaltung bei Einkommen

Der große Unterschied zwischen den Branchen macht diese Zahlen aber auch angreifbar. „Die scheinbar guten Zahlen verdecken die Spaltung bei den Einkommen“, sagte Ingo Schierenbeck, Hauptgeschäftsführer der Arbeitnehmerkammer, vor einiger Zeit dem WESER-KURIER.

Spitzenverdiener finden sich vor allem im Automobilbau und in der Luft- und Raumfahrttechnik. Mitarbeiter bekommen hier im Schnitt monatlich mehr als 6000 Euro, wenn man Sonderzahlungen dazurechnet. „In vielen Industriebetrieben gelten gute und faire Tarifverträge“, so Schierenbeck. Es gibt aber auch rund 40.000 Vollzeitbeschäftigte, die für ein Gehalt arbeiten, das unter der Niedriglohngrenze liegt – sie entspricht weniger als zwei Drittel des mittleren Einkommens. 2015 lag diese Grenze in Bremen bei 2146 Euro.

Eine wichtige Rolle spielen für viele Bewohner einer Stadt Erreichbarkeit und Verkehrsanschlüsse. Zumindest in einer Kategorie kann Bremen punkten: Unschlagbar ist die zentrale Lage des Flughafens und die Anbindung an die Innenstadt. Im Vergleich der
30 größten Städte in Deutschland liegt Bremen mit einer durchschnittlichen Fahrzeit von acht Minuten zum Airport auf dem ersten Rang. Das geht aus dem Berenberg-Städteranking hervor, das vom Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) erstellt wurde. Düsseldorf folgt mit einem Abstand von fünf Minuten (durchschnittliche Fahrtzeit
13 Minuten). Der Studie zufolge spielt eine gute Anbindung ihres Standorts an andere Großstädte im In- und Ausland für viele Unternehmen eine wichtige Rolle.

Julia Engelmann, Schauspielerin und Poetry-Slammerin:
Nelson Janßen, Bürgerschaftsabgeordneter für Die Linke:
Peter Gagelmann, Fernsehexperte und ehemaliger Bundesliga-Schiedsrichter:
Lencke Steiner, Bremer FDP-Fraktionsvorsitzende:
Fotostrecke: Ist Bremen eine graue Maus?

Dennoch machen sich viele bremische Unternehmen Sorgen. Nicht wegen ihrer wirtschaftlichen Lage, sondern weil ihnen die gute Konjunktur zum Verhängnis werden könnte. Das geht aus dem Konjunkturreport der Handelskammer Bremer vom Februar hervor. Unter den 344 befragen Firmen aus Industrie, Handel und der Dienstleistungsbranche betrachten viele den Fachkräftemangel als Risiko.

„Viele Betriebe beklagen, dass sie immer mehr Schwierigkeiten haben, geeignete Fachkräfte zu finden“, sagt Matthias Fonger, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer. Das ­werde zunehmend als Wachstumsrisiko gesehen. Laut Report besteht diese Sorge bei
58 Prozent der Bremer Unternehmen, in Bremerhaven sind es 45 Prozent. Während früher vor allem in der Pflege, im Handwerk und in der IT-Branche Fachkräfte gesucht worden seien, gebe es dieses Problem nun in den meisten Branchen.

Immobilien

Immobilien in Bremen sind so teuer wie nie zuvor in der Hansestadt. Die Preise für gebrauchte Einfamilienhäuser sind – je nach Lage – binnen Jahresfrist um bis zu acht Prozent gestiegen, die der Eigentumswohnungen sogar um zwölf bis 14 Prozent. Das geht aus dem Grundstücksmarktbericht 2017 hervor. Seit 2012 haben sich Bremer Einfamilienhäuser in bevorzugten Wohnlagen um 50 Prozent und in normalen Stadtlagen um 21 Prozent verteuert.

Der Preis von Eigentumswohnungen stieg im selben Zeitraum in den begehrtesten Stadtteilen Schwachhausen, Östliche Vorstadt oder Alte Neustadt um 38 Prozent und in mittleren Stadtlagen um 21 Prozent. Diese Daten basieren auf den abgeschlossenen, notariell beglaubigten Kaufverträgen, die der Gutachterausschuss für Grundstückswerte jährlich auswertet.

Grund für diesen Trend sind unter anderen die extrem günstigen Zinsen, die es vielen Menschen ermöglichen, Immobilienkredite aufzunehmen. Sie sorgen für steigende Immobilienpreise in ganz Deutschland. Jedoch ist der Anstieg im Vergleich zu Hamburg oder München nicht so stark. Um etwa 52 Prozent kletterten die Preise für Einfamilienhäuser in Bremen innerhalb von zehn Jahren, wie aus einer Übersicht der Commerzbank auf Basis von Daten des Internetportals Immobilienscout24 hervorgeht.

Auch sind die Preise in Bremen immer noch vergleichsweise niedrig. Das besagt der 

„Capital“-Immobilienkompass. Demnach kostet ein Haus im Bestand im Schnitt knapp 1900 Euro pro Quadratmeter. Städte wie ­Hannover oder Leipzig liegen mit 2600 und 2000 Euro schon darüber. Mit am teuersten ist es in den drei großen Metropolen Hamburg (3800 Euro), Berlin (3500 Euro) und München (6600 Euro).

Auch in den Bremer Umlandgemeinden haben in den vergangenen Jahren die Preise für Häuser und Wohnungen angezogen, vor allem im Raum Lilienthal. Nach Untersuchungen des für die Region zuständigen Gutachterausschusses für Grundstückswerte sind die Preise für Bauland in den vergangenen fünf Jahren um 30 Prozent gestiegen. Demnach müssen Käufer in Lilienthal mittlerweile 

160 bis 220 Euro pro Quadratmeter Bauland hinlegen. Auch andernorts legten die Preise zu. In guten Wohnlagen in Ritterhude kostet der Quadratmeter Bauland aktuell zwischen 110 und 200 Euro. In Osterholz-Scharmbeck liegen die  Quadratmeterpreise je nach Wohnlage zwischen 90 und 150 Euro, in Worpswede zwischen 90 und 130 Euro, im Kern von Grasberg zwischen 80 und 105 Euro.

Verkehr

Ob sie nun mit dem Auto, der Bahn oder dem Rad unterwegs sind – in Bremen sind die Menschen weitgehend zufrieden, was ihre Mobilität angeht. Das geht aus der ADAC-Untersuchung „Mobil in der Stadt“ von Ende 2017 hervor. Dazu waren im vergangenen Sommer mehr als 9000 Einwohner, Pendler und Besucher der 15 größten deutschen Städte befragt worden – in Bremen waren es etwa 600 Befragte (360 Einwohner und 240 regelmäßige Pendler).

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In der Gesamtzufriedenheit mit allen Fortbewegungsmöglichkeiten liegt Bremen im Bundesvergleich auf Platz vier, hinter Dresden, Leipzig und Hannover, aber vor Hamburg, Berlin und München. Bei der Frage, wie glücklich Radfahrer in der Stadt sind, belegte Bremen sogar den dritten Platz. Wer allerdings zu Fuß in Bremen unterwegs ist, der 

ist nicht ganz zufrieden. Im Vergleich der 15 größten deutschen Städte landete die Hansestadt dort nur auf Platz neun.

Dass die Zahl der Fahrzeuge auf deutschen Straßen immer weiter zunimmt, ist auch in Bremen spürbar. Laut einer Untersuchung des Verkehrsdatenanbieters Inrix hat die Anzahl der Stunden, die Autofahrer in der Hansestadt im Stau verbringen, zwischen 2013 und 2016 zugenommen. Sie lag zuletzt bei 24 Stunden jährlich. Allerdings: Bremen landet damit 

im Städteranking nur auf Platz 26. Spitzenreiter sind München (51 Stunden im Stau), Hamburg (44 Stunden) und Berlin (ebenfalls 44 Stunden).

Auch bei der Einhaltung der Grenzwerte für die Luftreinheit kommt Bremen gut weg. Denn mindestens in zehn deutschen Großstädten – dazu gehören unter anderem Hamburg, Stuttgart und München – sind Fahrverbote für Diesel-Autos unausweichlich, wenn nicht umgehend Umrüstungen vorgenommen werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse der Universität Duisburg-Essen, in der die Stickstoffdioxid-Werte aus 400 Schadstoff-Messstationen des Bundesumweltamts ausgewertet und hochgerechnet worden sind. Bremen gehört jedoch nicht zu diesen Kommunen. Im Mittelwert lag der Stickoxid-Ausstoß vergangenes Jahr knapp unter dem Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter, heißt es vom Umweltsenator. Das könne sich aber auch schnell ändern.

Arbeit und Soziales

Genauso wie im Rest Deutschlands, so sinkt auch in Bremen die Zahl der Menschen ohne Arbeit stetig. Im Januar lag die Arbeitslosenquote im Land Bremen bei 10,3 Prozent, ein Jahr zuvor waren es noch 10,5 Prozent. Das habe vor allem mit der guten konjunkturellen Entwicklung in Bremen zu tun, heißt es bei der Agentur für Arbeit in Bremen. Dennoch ist die Hansestadt mit ihrer Arbeitslosenquote im Bundesvergleich auf dem letzten Platz, hinter Mecklenburg-­Vorpommern, Berlin und Sachsen-Anhalt.

Unverändert hoch ist zudem die Zahl der Langzeitarbeitslosen. Das sind Menschen, die seit zwei oder mehr Jahren Leistungen vom Jobcenter erhalten. Das kann etwa Hartz IV sein oder ein Zuschuss zum eigentlichen Verdienst. In den vergangenen Monaten waren es zuletzt um die 36 000 Bremer, die in diese Kategorie gefallen sind.

„In den vergangenen Jahren sind Tausende neue Arbeitsplätze in Bremen entstanden. Das zeigt sich in diesem Maße aber nicht in der Entwicklung der Arbeitslosenzahlen“, sagte Matthias Fonger, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Bremen, vor Kurzem dem WESER-KURIER. Vielmehr seien freie Stellen mit Kräften aus dem Umland besetzt worden. Denn ein Blick in die Statistik zeigt: In Landkreisen wie Oldenburg oder Osterholz herrscht mit Arbeitslosenquoten um die 3,5 Prozent nahezu Vollbeschäftigung.

Die sinkende Arbeitslosenquote hat in den vergangenen Jahren auch dazu geführt, dass die Armutsquote in Bremen gesunken ist. 2016 lag sie in Bremen bei 21 Prozent (Vorjahr: 23 Prozent) und in Bremerhaven bei 31 Prozent (Vorjahr: 33 Prozent). Das heißt: Im Schnitt benötigte im Land Bremen zuletzt jeder Fünfte staatliche Unterstützung, um sein Existenzminimum zu sichern.

Allerdings ballt sich die Armut zugleich immer stärker in bestimmten Stadtteilen im Bremer Westen und in Bremen-Nord, während sich andere Stadtteile auf gutem Niveau stabilisieren oder leicht verbessern. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Bremer Arbeitnehmerkammer. Sie basiert auf Zahlen der Arbeitsagentur sowie des Statistischen Landes- und Bundesamts. In Niedersachsen ist die Armutsgefährdungsquote zuletzt laut Statistischem Landesamt auf 16 Prozent im Jahr 2016 gestiegen. Dieser Wert ist der höchste bisher gemessene. Rund 1,25 Millionen Menschen in Niedersachsen gelten demnach als armutsgefährdet.

Wirtschaft

Hier eine Insolvenz, da ein Firmenweggang: Manchmal scheint es, als ginge es mit Bremens Wirtschaft nur bergab. Und tatsächlich gab es in den vergangenen Jahren viele negative Nachrichten vom Wirtschaftsstandort Bremen: So fiel Bremens Industrie 2016 im Vergleich zu anderen deutschen Standorten deutlich zurück – von Platz fünf auf Platz acht. Das geht aus einer Untersuchung der Handelskammer Bremen hervor. Beim Blick auf die Zahlen zeigt sich aber: Bremens Industrie geht es gar nicht schlecht, woanders läuft es nur besser.

Auch zuletzt gab es gute Neuigkeiten: Das Wirtschaftswachstum in Bremen im vergangenen Jahr übertraf erneut den Bundesschnitt, heißt es in einer Prognose des Statistischen Landesamts. Demnach ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Bundesland zwischen 2,5 und drei Prozent gewachsen. Damit übertrifft das Bremer Wirtschaftswachstum zum dritten Mal in Folge den Bundesdurchschnitt.

Auch für die Zukunft sind die Unternehmen weiterhin optimistisch. Laut Konjunkturreport der Handelskammer Bremen vom Februar ist ein Großteil der Betriebe zufrieden mit ihrer derzeitigen Lage – und sie erwarten momentan keine Verschlechterung. 37 Prozent der befragten Unternehmen schätzen ihre aktuelle Situation sogar als „gut“ ein. Der Konjunkturindikator der Handelskammer stieg um elf auf 124 Punkte und überschritt damit zum ersten Mal seit drei Jahren die 120-Punkte-Marke. Dieses Wachstum ist aber auch auf die insgesamt gute Wirtschaftslage zurückzuführen.

Probleme sehen Unternehmen aber offenbar beim Innovationsklima, wie eine Studie des Meinungsforschungsunternehmens Ipsos im Auftrag der Commerzbank zeigt. Nur 

27 Prozent der 50 befragten Unternehmen bewerten den Standort Bremen als innovationsfreundlich; 65 Prozent der Betriebe sehen das Innovationsklima neutral, vier Prozent nehmen es sogar als innovationsfeindlich wahr. Damit schneidet der Standort Bremen beim Thema Innovationsfreundlichkeit schlechter ab als der Bundesdurchschnitt. Von den 3200 bundesweit befragten Unternehmern und Freiberuflern sahen 35 Prozent Deutschland als innovationsfreundlich an, 49 Prozent schätzten den Standort bei dieser Frage als „neutral“ ein.

Kultur

Wenn über Lebensqualität und Attraktivität des Wohnorts gesprochen wird, spielt auch das kulturelle Angebot oft eine wichtige Rolle. Nach einer Untersuchung der Berenberg Bank und des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts aus dem Jahr 2016 liegt Bremen im Vergleich der 30 größten Städten in Deutschland auf Platz 25. An der Spitze stehen Stuttgart, München und Dresden, die letzten Plätze belegen Duisburg, Mönchengladbach und Gelsenkirchen. Das Ranking setzt sich aus dem Kulturangebot und wie es die Einwohner annehmen zusammen. Genauer betrachtet zeigt sich für ­Bremen ein diverses Bild.

So gab es im Jahr 2014 in Bremen am zweitwenigsten Theater- und Opernsitze pro 1000 Einwohner. In der Hansestadt waren es gerade einmal zwei, während es bei Spitzenreiter Stuttgart fast 18 waren. Auch bei der Förderung durch öffentliche Mittel zeigt sich ein ähnliches Bild. Bremen landet mit etwa 50 Euro pro Einwohner auf dem drittletzten Platz, Dresden führt mit 180 Euro.

Anders ist es hingegen bei der Anzahl der Ausstellungen in Museen pro 100.000 Einwohner. In diesem Vergleich schneidet Bremen mit Platz sechs vergleichsweise gut ab. Auch bei der filmischen Kunst ist Bremen in der Spitzengruppe. Hinter Dresden mit 20 Kinositzplätzen je 1000 Einwohnern folgen schon Bremen und Bielefeld mit jeweils knapp 19 Sitzplätzen.

Schaut man auf den Anteil in der Kulturwirtschaft Tätiger an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, so zeigt sich für das Jahr 2015, dass Bremen auf einem Platz im Mittelfeld landet. Der Durchschnitt lag bei 3,9 Prozent, bundesweit liegt der Schnitt bei etwa 2,9 Prozent.


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Leserkommentare
werderfan am 23.10.2019 21:15
Ich versuche das mal kurz für die Demokratiefreunde zu erläutern:
1. Der Umweltausschuss des Beirats Blumenthal tagt am nächsten Montag ...
IhrenNamen am 23.10.2019 21:02
Ich bin mal sehr gespannt wie sich das auf die Spendensumme auswirkt.
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