Open-Air-Veranstaltungen

Flächen für Festivals gesucht

Der Senat soll geeignete Fläche für Open-Air-Veranstaltungen in Bremen suchen. Das hat die Bürgerschaft am Mittwoch im Landtag beschlossen. Zudem soll die Musik- und Kulturszene unterstützt werden.
25.03.2021, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Flächen für Festivals gesucht
Von Pascal Faltermann
Flächen für Festivals gesucht

Bremen soll Flächen für Festivals wie das Horn to be Wild suchen.

Horn to be wild Pressefotos

Der Musik- und Kulturszene soll und muss in der Corona-Pandemie geholfen werden. Darin waren sich die Fraktionen im Landtag der Bremischen Bürgerschaft am Mittwoch einig. Deswegen stimmte eine große Mehrheit einem Antrag der rot-grün-roten Regierungskoalition zu, der den Senat auffordert, zwei bis drei geeignete Flächen für Open-Air-Veranstaltungen in Bremen und Bremerhaven bereitzustellen. „Wir müssen den Akteuren und Akteurinnen der Kultur- und Veranstaltungsbranche sowie dem Publikum eine Perspektive bieten“, sagte Kai Wargalla (Grüne). Man müsse die bestehenden Kulturorte durch die Krise bringen und gleichzeitig neue Orte schaffen, die unter Pandemiebedingungen für Musik, Konzerte, Clubnächte genutzt werden können, so Wargalla.

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Der Senat muss nun ein geeignetes Förderprogramme konzipieren, welches solche Orte schaffen kann. Zudem soll mit den Branchenverbänden wie Clubverstärker, Musikszene Bremen und Alarmstufe Rot Kontakt aufgenommen werden, um bei der konkreten Umsetzung zu unterstützen. Sobald es die pandemische Lage zulässt, soll mit den Planungen begonnen werden. Mit den Verantwortlichen für die Flächen sollen zudem Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes erstellt werden.

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„Ich freue mich über den Antrag und mache zustimmende Oppositionspolitik“, sagte Carsten Meyer-Heder (CDU). Der CDU-Landesvorsitzende zollte der ganzen Veranstaltungsbranche hohen Respekt, weil sie sich mit vielen innovativen Ideen seit einem Jahr durch die Pandemie kämpfe. Dieser Antrag sei ein Instrument, um zu helfen. Miriam Strunge (Linke) und Eva Quante-Brandt (SPD) betonten die Wichtigkeit dieses Antrages für die Szene. Die FDP-Fraktionsvorsitzende Lencke Wischhusen sieht hingegen Nachbesserungsbedarf. Es müsse sichergestellt sein, dass subkulturelle und kommerzielle Angebote nicht gegeneinander ausgespielt werden - beide würden unter der Pandemie leiden. Die FDP-Fraktion enthielt sich bei der Abstimmung, die Gruppe M.R.F. (Magnitz, Runge, Felgenträger) und Jan Timke (Bürger in Wut) sprachen sich dagegen aus.

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