Bilanz von drei Monaten Coronavirus Bovenschulte: „Ich glaube, dass wir die Lage derzeit im Griff haben“

Ende Februar erreichte das Coronavirus Bremen. Im Interview mit dem WESER-KURIER bilanziert Bürgermeister Andreas Bovenschulte den Umgang der Stadt und der Politik mit der Pandemie.
28.05.2020, 21:22
Lesedauer: 1 Min
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Bovenschulte: „Ich glaube, dass wir die Lage derzeit im Griff haben“
Von Max Seidenfaden

Drei Monate ist es her, dass das Coronavirus Bremen erreichte: Am 29. Februar wurde der erste Fall in Bremen öffentlich gemacht, eine Frau hatte sich im Iran mit dem Virus infiziert. Ende Mai sind es insgesamt 1372 Infektionen im Land Bremen, 40 Menschen sind am Coronavirus verstorben. Für Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte waren es anstrengende Monate, in der er immer wieder neue Regelungen und Lockerungen erklären musste. Ob dabei jede einzelne Entscheidung richtig war, kann auch der Bremer Regierungschef im Interview mit dem WESER-KURIER nicht beurteilen. „Wir konnten nicht tagelang über alles nachdenken, wir mussten schnell entscheiden“, so Bovenschulte. Bei einigen Entscheidungen habe man nicht gewusst, ob sie wirklich Schlimmeres verhindern würden. „Aber wenn nur eine gewisse Chance darauf besteht. muss man es in einer solchen Lage doch tun“, erklärt der Bürgermeister.

Die Kritik der Opposition, dass die Gelder des Bremen-Fonds auch dafür genutzt werden, neue Projekte zu realisieren, will Bovenschulte nicht gelten lassen. „Wir reden von einer Investition in die Modernisierung und Zukunftsfähigkeit Bremens, sonst wäre das Geld schlecht investiert“, sagt Bovenschulte über die geplante Digitalisierung von Schulen und die Ausstattung der Gesundheitsämter.

Wie das Coronavirus das Privatleben des Bürgermeisters beeinflusst hat, wieso er weiterhin für eine bundesweite einheitliche Regelung ist und was er in den letzten Wochen über die Menschen in Bremen gelernt hat, lesen Sie am Freitag im WESER-KURIER.

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