Ermittlungen gegen Frank Magnitz

Bremer AfD weist Untreueverdacht zurück

Nach der Aufhebung der Immunität vom Bremer AfD-Chef Frank Magnitz weist dessen Partei die Vorwürfe zurück. Bereits im Dezember war Anzeige gegen den 66-Jährigen erstattet worden.
12.01.2019, 12:14
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Bremer AfD weist Untreueverdacht zurück

Die Staatsanwaltschaft Bremen ermittelt gegen Frank Magnitz

Karsten Klama

Die Bremer AfD hat den Untreue-Vorwurf gegen ihren Landesvorsitzenden Frank Magnitz zurückgewiesen. Der Vorwurf aufgrund der Anzeige eines ehemaligen AfD-Schatzmeisters sei haltlos, hieß es am Samstag in einer Pressemitteilung auf der Facebook-Seite der AfD. Die Partei reagierte damit auf Berichte über Ermittlungen der Bremer Staatsanwaltschaft wegen Untreue gegen Magnitz. Der 66-Jährige ist derzeit in den Schlagzeilen, weil er Opfer einer Gewaltattacke wurde.

Auslöser für das Verfahren gegen den Bundestagsabgeordneten ist eine Strafanzeige aus dem Dezember. Inhaltlich gehe es um Parteigelder, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Frank Passade, am Samstag. Der Bundestag sei über die Ermittlungen informiert. Innerhalb der Frist von 48 Stunden habe das Parlament die Immunität des Abgeordneten nicht wieder hergestellt, erläuterte Passade. "Dadurch ist ein ordnungsgemäßes Verfahren möglich." (dpa)

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