Angestellte fordern mehr Lohn

Bremer Bäder sind trotz Warnstreiks geöffnet

Die Angestellten der Bremer Bäder sind am Dienstag in einen befristeten Streik getreten. Betroffen sind zwei Standorte; der Betrieb sei jedoch nicht gestört, versichert die Bremer Bäder GmbH.
12.12.2017, 09:57
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste

Die Beschäftigten einiger Bremer Bäder sind seit Dienstagmorgen in einen Warnstreik getreten. Wie die Bremer Bäder GmbH mitteilte, wird der Schwimmbetrieb aber nicht beeinträchtigt; die Kunden könnten ganz normal schwimmen gehen.

Aufgerufen zu dem Warnstreik hat die Gewerkschaft Verdi. Betroffen sind das Schloßparkbad und das Sportbad Uni. Auch die Schulschwimmbegleiterinnen und das technische Personal der Gesellschaft Bremer Bäder beteiligen sich an dem zeitlich befristeten Streik.

Die Gewerkschaft will so im aktuellen Tarifstreit den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Sie fordert für die Angestellten der Bäder sechs Prozent mehr Gehalt. Laut Verdi erwarten die Beschäftigten vor der nächsten Verhandlungsrunde von den Arbeitgebern ein Angebot, das dazu beiträgt, die Entgelte an den Tarif im öffentlichen Dienst anzugleichen. Das bisherige Angebot der Arbeitgeberseite trägt nach Ansicht von Verdi dazu bei, dass der Abstand zum tariflich vereinbarten Gehalt größer wird. Zurzeit würden sich die Gehälter bei Fachangestellten für Bäderbetriebe um bis zu 500 Euro unterscheiden. (wk/akl)

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+