Posten im Bildungsressort

Früherer Berliner SPD-Chef soll Staatsrat in Bremen werden

Ein Berliner für Bremen: Der frühere SPD-Landeschef in der Hauptstadt, Jan Stöß, soll Staatsrat in der Bildungsbehörde werden. Der 46-Jährige ist nach Informationen des WESER-KURIER für die Stelle ausgewählt.
06.07.2020, 13:19
Lesedauer: 1 Min
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Früherer Berliner SPD-Chef soll Staatsrat in Bremen werden
Von Jürgen Theiner
Früherer Berliner SPD-Chef soll Staatsrat in Bremen werden

Jan Stöß (rechts), hier mit dem Berliner SPD-Fraktionschef Raed Saleh, soll Staatsrat in der Bremer Bildungsbehörde werden.

Rainer Jensen / DPA

Der frühere Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß ist Anwärter auf die geplante Stelle eines zweiten Staatsrates bei der Bildungssenatorin. Das hat der WESER-KURIER aus sicherer Quelle erfahren. Erst in der vergangenen Woche hatte die Bildungsdeputation in nicht öffentlicher Sitzung den Weg für eine zweite Staatsratsstelle in der Behörde von Senatorin Claudia Bogedan (SPD) geebnet. Die Verwaltung hatte gegenüber der Politik geltend gemacht, dass angesichts der wachsenden Herausforderungen durch den Aus- und Neubau von Schulen und Kindertagesstätten eine zweite Staatsratsposition neben Arnhild Moning dringend erforderlich sei. Die Staatsräte bilden in der Bremer Verwaltung die zweite Reihe hinter den Senatoren.

Der jetzt ins Auge gefasste neue Bogedan-Vertreter galt in der Berliner SPD einige Jahre lang als der kommende Mann. Von 2012 bis 2016 war er Landesvorsitzender, unterlag aber dem heutigen Regierenden Bürgermeister Michael Müller im Ringen um dieses Amt. Von 2013 bis 2017 war Stöß Mitglied des SPD-Bundesvorstandes. Der 46-jährige Jurist ist heute als Abteilungsleiter in der Berliner Finanzverwaltung tätig.

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