Präsenzunterricht

Aulepp setzt weiter auf Corona-Tests in Schulen

Schüler werden auch künftig zweimal pro Woche getestet, dann auch mit Lollis. Die Bildungssenatorin möchte so den Präsenzunterricht garantieren
23.07.2021, 17:04
Lesedauer: 2 Min
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Aulepp setzt weiter auf Corona-Tests in Schulen
Von Mathias Sonnenberg
Aulepp setzt weiter auf Corona-Tests in Schulen

An Bremer Schulen wird es auch im kommenden Schuljahr zweimal pro Woche einen Corona-Test geben.

Sina Schuldt

Die neue Bildungssenatorin Sascha Aulepp (SPD) setzt auch für das kommende Schuljahr auf Präsenzunterricht. Darüber jedenfalls hat sie am letzten Schultag alle Schulleiter und Schulleiterinnen in Kenntnis gesetzt. „Ich bin überzeugt, dass es für die Kinder und deren Entwicklung das Beste ist, wenn sie gemeinsam zur Schule gehen und gemeinsam lernen", erklärte Aulepp in einer Pressemitteilung ihres Ressorts.

Da auch im kommenden Schuljahr Corona ein prägendes Thema sein wird, hat Aulepp einen Rahmenplan mit etlichen Maßnahmen vorgestellt. Damit soll sichergestellt werden, dass es am 2. September einen Schulstart mit Präsenzunterricht geben wird. Der Plan sieht demnach vor,  die bislang eingespielten und bereits bewährten Infektionsschutz- sowie Hygienemaßnahmen mit den entsprechenden Konzepten aufrecht zu erhalten. Dazu gehörten das Kohortenprinzip sowie die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken außerhalb der Klassen- und Unterrichtsräume, wo Abstände in Innenräumen nicht eingehalten werden können.

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Auch die Teststrategie werde nicht geändert. Demnach sollen auch im neuen Schuljahr zweimal pro Woche Corona-Tests durchgeführt werden. "Zur Aerosolverringerung", so heißt es in der Mitteilung, "wird das Lüften weiterhin eine große Rolle spielen". Bremen sei bereits bundesweit an der Spitze bei der Beschaffung von Luftreinigungsgeräten. "60 Prozent aller Klassenräume sind bereits versorgt. Das Ziel zum kommenden Schuljahr ist eine Versorgung aller Klassenräume mit einem Luftreinigungsgerät", schreibt das Bildungsressort. 

Für die ersten drei Wochen im neuen Schuljahr strebt Aulepp für Kinder und Bildung die flächendeckende Durchführung von sogenannten PCR-Lollitests an. Auch die sollen zweimal pro Woche durchgeführt werden. Diese laborgeprüften Tests seien besonders zuverlässig und reduzierten das Risiko von falsch-negativen Antigen-Schnelltestergebnissen.

Aulepp wolle den Schulstart und idealerweise auch das gesamte Schuljahr in dauerhafter Präsenz durchführen. "Ich bin überzeugt, dass es für die Kinder und deren Entwicklung das Beste ist, wenn sie gemeinsam zur Schule gehen und gemeinsam lernen", erklärte die Nachfolgerin von Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD). Digitale Angebote würden zwar in einigen Fällen die reine Wissensvermittlung kompensieren, das soziale Miteinander, die motorische und psycho-soziale Entwicklung blieben dabei allerdings auf der Strecke. "Deswegen ist für die Kinder Präsenzunterricht das Beste.“

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